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Analyse: Heimische Wertschöpfung durch Handelsverflechtungen mit den USA und Kanada

Abteilung für Finanz- und Handelspolitik (FHP) | Wirtschaftskammer Österreich

Eine TiVA-Datenbank Auswertung

In der vorliegenden FHP-Analyse werden die Zusammenhänge der Exportverflechtungen Österreichs mit den USA und Kanada näher untersucht.

Zusätzlich zur weit verbreiteten Darstellung der Ausfuhren Österreichs anhand des monetären Wertes direkter Waren- und Dienstleistungsexporte werden mithilfe des Konzeptes der Globalen Wertschöpfungskette weitere Aussagen getroffen: Einerseits wird die heimisch generierte Wertschöpfung durch direkte Exporte in die USA und nach Kanada dargestellt, andererseits werden auch die sogenannten indirekten Effekte der Handelsverflechtungen Österreichs mit den USA und Kanada (d.h. über andere Länder) quantifiziert.

Die ausgelöste heimische Wertschöpfung durch direkte österreichische Exporte in die USA bzw. nach Kanada betrug 2011 6,5 Mrd. Dollar bzw. 0,9 Mrd. Dollar. Berücksichtigt man auch indirekte Handelsverflechtungen mit den USA und Kanada, erhöht sich die dadurch generierte heimische Wertschöpfung auf 9,5 Mrd. Dollar (USA) bzw.1,4 Mrd. Dollar (Kanada). Durch den Miteinbezug der indirekten Handelsverflechtungen gewinnen die Märkte der beiden Länder – verglichen mit der isolierten Betrachtung von direkten Exporten – für Österreich weiter an Bedeutung.

Auf sektoraler Ebene kann gefolgert werden, dass insbesondere Sektoren, welche basierend auf der gängigen Darstellung des Außenhandels anhand von Waren- und Dienstleistungsströmen nicht so stark mit den USA bzw. Kanada verflochten sind, in der Betrachtung des Außenhandels mit den zwei Ländern anhand von Wertschöpfungsexporten zum Teil wesentlich stärker davon profitieren. Dies gilt auch, wenn induzierte Wertschöpfungseffekte durch indirekte Handelsverflechtungen Österreichs mit den USA bzw. Kanada miteinbezogen werden. Weiters ist die Konzentration der Exporte in der Wertschöpfungsexportbetrachtung und unter Einbezug der indirekten Effekte für die beiden Länder geringer ausgeprägt als in der traditionellen Betrachtung der Exportverflechtungen anhand des direkten Waren- und Dienstleistungsausfuhrwertes.

Download: Heimische Wertschöpfung durch Handelsverflechtungen mit den USA und Kanada





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