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Amadeus 2017 – Best Sound für die „Techniker in der zweiten Reihe“ 

Der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft vergibt Preis für Ton- und Musikproduktion

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„Ein guter Sound ist oft das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit“, so die Einleitungssätze zur Kategorie Best Sound presented by FAMA – dem Preis für Recording, Mix, Mastering und kreative Produktion. Mit großer Bescheidenheit haben im filmischen Beitrag die Sieger (Recording: Alex Pohn, Lukas Hillebrand, Markus Weiss; Mix: Lukas Hillebrand, Martin Scheer; Mastering: Mischa Janisch; künstlerische Produktion: Alex Pohn, Lukas Hillebrand ) betont, dass Ihnen wohl bewusst sei, dass sie in der zweiten Reihe hinter dem Rampenlicht stehen, in dem die von ihnen unterstützten Künstler ihre Erfolge feiern. Allerdings wurde auch klar, welchen Anteil die künstlerische Produktion und die „Techniker im Hintergrund“ zum perfekten Sound und zur Umsetzung der künstlerischen Vision haben. Dies gilt für alle Nominierten*.

Die Bedeutung der Interpretation und der Komposition sind unbestritten – dazu gehört aber auch die technische und produktive Vision, die Welt des Künstlers in ein kontemporäres, modernes Klangdesign (copyright „Hille“) kleiden zu können. Das haben die Nominierten Tonkünstler beeindruckend bestätigt. Der Fachverband gratuliert daher nochmals allen Teilnehmern, den Nominierten sowie den Siegern, die den Sieg für den Titel „What If We Never Forget“ von AVEC entgegennehmen durften.

Selbstbewusste Auftritte heimischer Künstler

Selbstbewusst und unpeinlich war die Präsentation österreichischer Künstler, die im Übrigen im Livemodus die Latte für die internationalen Künstler ordentlich hoch gelegt haben – sei es nunmehr der vielbejubelte emotionale Auftritt von Voodoo Jürgens oder die professionellen Liveacts von Lemo, Julian le Play u.a. gute und witzige Moderation von Riem Higazi und Manuel Rubey, sympathische Idee mit den pilotierten Autofahr-Filmchen von Thomas Kamenar und letztlich eine repräsentative Auswahl der wichtigsten, inzwischen auch international erfolgreichen österreichischen Künstler.

Nicht der Versuch den Grammy zu kopieren, sondern ein selbstbewusstes Auftreten der österreichischen Musikwirtschaft. Dem veranstaltenden Verband IFPI ist zu der gelungenen Veranstaltung zu gratulieren. (PWK388/us)

*Die Nominierten:

  • Sophia Hagen  /   „H.I.O.P.“   
    Recording, künstlerische Produktion: Daniele Zipin
    Mix, Mastering: Patrick Kummeneker

  • MÖWE  /   „Back in the Summer“   
    Recording, Mix, Mastering
    künstlerische Produktion: Nikodem Milewski, Melanie Ebietoma, Clemens Martinuzzi

  • Julian le Play  /   „Zugvögel“   
    Recording: Markus Weiß, Lukas Hillebrand & Alex Pohn
    Mix: Lukas Hillebrand
    Mastering: Martin Scheer, Chris Gehringer
    künstlerische Produktion: Lukas Hillebrand, Alex Pohn & Julian le Play

  • Ritornell  /   „If Nine Was Eight“  
    Recording: Richard Eigner, Florian Wöss, Robert Pavlecka, Fridolin Stolz
    Mix: Patrick Pulsinger, Richard Eigner, Roman Gerold
    Mastering: Mike Grinser
    künstlerische Produktion: Richard Eigner, Roman Gerold
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