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Afrika: Dynamische Startup-Szene bietet Chancen auch für österreichische Unternehmen 

Afrika-Experte Thaler rät heimischen Unternehmen, Innovationspotenzial der Afro-Startups bei der Marktbearbeitung zu nutzen

Welt
© WKÖ

In Afrika entsteht eine dynamische Tech- und Startup Szene: „Das Innovationspotenzial dieser afrikanischen Gründerszene bietet bei der Bearbeitung des Wachstums- und Zukunftskontinents Afrika große Chancen“, so Rudolf Thaler, Regionalmanager Afrika und Nahost der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das Einbinden von lokalem Know-how hilft Afro-spezifische Lösungen leichter aufzuspüren. Gerade beim Umsetzen frugaler Innovationen ist dies entscheidend.

2017 war ein Top-Jahr für afrikanische Startups. Die Risikokapital-Investitionen in Afrika erzielten vergangenes Jahr einen Rekordwert von 560 Millionen US-Dollar und legten um mehr als die Hälfte (53%) im Vergleich zu 2016 zu, geht aus dem Partech Ventures Report hervor. 

Zu beobachten ist ein zunehmendes Interesse ausländischer Inkubatoren und Geldgeber. Das Afrika-Engagement von Silicon Valley Giganten wie Facebook, Google und Microsoft setzt Afrika zunehmend auf den Radar der globalen Startup Community.

Startup Hotspots sind Südafrika, Kenia und Nigeria

Der Großteil der Risikokapital-Spritzen für afrikanische Startups konzentrierte sich 2017 auf Südafrika (167,7 Mio. USD), Kenia (147 Mio. USD) und Nigeria (144,6 Mio. USD). Aber auch Investoren beispielsweise in Ägypten, Ruanda, Ghana, Uganda und Senegal stellten Risikokapital zur Verfügung. Die Länder mit den meisten Startup-Deals waren 2017 ebenfalls Südafrika, Kenia und Nigeria. Das Interesse der Investoren dominierte in den Bereichen FinTech, e-Commerce und e-Health. Zum Thema Fintech veranstalten die AußenwirtschaftsCenter Lagos und Nairobi der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA im April eine Zukunftsreise.

Startup-Gründung in Afrika ist deutlich schwieriger als im Silicon Valley 

„Der Mangel an qualifizierten Teams, das Fehlen an ‚Smart Money‘ und globalen Netzwerken erschweren die Gründung eines Afro-Startups im Vergleich zu Silicon Valley“, so Thaler. Aus Motivationsgründen investieren afrikanische Venture Capital Firmen auch in einer Größenordnung von 10.000 US-Dollar. Auch die Marktbearbeitung ist ungleich schwieriger. Afrika ist kein großes einheitliches Ganzes, jedes der 54 afrikanischen Länder ist anders. Startups fokussieren sich zu Beginn meist auf eine Stadt, um die Präferenzen der Kunden kennenzulernen. Nur etwa zehn Prozent der Startups haben sofort den amerikanischen oder UK-Markt im Visier. 

Afrika braucht Erfolgsstories. Ein afrikanisches Unicorn – d.h. ein Startup mit einem Kapitalwert von über einer Milliarde US-Dollar -  auf der Savannah virtuell weiden zu sehen, ist aus PR-Gründen wichtig. „Um den Unternehmergeist in Afrika nachhaltig zu fördern sind weniger Unicorns als vielmehr Rockstars und vor allem zahlreiche kleine erfolgreiche Ventures erforderlich“, so Thaler. (PWK121/SR)

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