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Afrika ist weltweit führend bei FinTech-Innovationen 

Erste Afro-Zukunftsreise der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA von 15. bis 20. April nach Kenia und Nigeria gibt Einblicke in die FinTech-Innovationsdynamik des Wachstumskontinents

Außenwirtschaft Zahlungssystemen per Mobiltelefon
© wkö

„Die hohe Dichte an Bankdienstleistungen für Menschen ohne Bankkonto macht Afrika zum globalen Führer bei FinTech-Innovationen und zur erfolgreichen Testregion“, so Rudolf Thaler, Afrika-Experte der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Mehrheit (57 Prozent) aller Mobiltelefon-Konten weltweit ist in afrikanischen Ländern registriert. Das sind 100,1 Millionen mobile Konten.  

Der Wirtschaftsmotor Afrikas wird in Zukunft mehr und mehr durch Technologien getrieben werden. Thaler: „Afrika wird zunehmend die Destination von Tech-Reisen sein, denn für den zukünftigen unternehmerischen Erfolg am Wachstumskontinent ist das frühzeitige Aufspüren der Afro-Techtrends entscheidend.“ Die AußenwirtschaftsCenter Lagos und Nairobi organisieren daher von 15. bis 20. April zum Thema „Financial Technology“ (FinTech) die erste Zukunftsreise der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA nach Afrika. 

Drei-Milliarden-US-Dollar schweres FinTech-Business 

Zwei Drittel der Einwohner Afrikas verfügen über ein Mobiltelefon, aber kaum 20 Prozent des über eine Milliarde Einwohner zählenden Zukunftskontinents hat ein Bankkonto. Eine halbe Milliarde Handynutzer soll in den nächsten Jahren hinzukommen. Das eröffnet spannende neue Geschäftschancen. Innovative Startups bedienen mit Zahlungssystemen per Mobiltelefon diese vom Banksektor noch vernachlässigte Zielgruppe. Schätzungen zufolge soll das FinTech-Business in Afrika bis 2020 von derzeit 200 Millionen US-Dollar auf 3 Milliarden Dollar steigen. „Die afrikanischen Länder werden sich weiter vom Bargeld-System hin zu einem digitalen System entwickeln und eine Entwicklungsstufe überspringen“, erwartet Thaler. 

Die Marktdurchdringung von Mobiltelefonen in Afrika ist von Land zu Land unterschiedlich: Die höchste Dichte (70 Prozent) an Mobiltelefonen hat Gabun. Bei immerhin noch über 60 Prozent liegt sie in Gambia, Ghana, Cabo Verde und Mali. 

Kennenlernen des Afro-FinTech-Ecosystems erfolgsentscheidend  

Afro-Unternehmen sind bei globalen FinTech Innovationen vorne dabei. Die FinTech-Zentren in Afrika liegen in Nigeria, Kenia und Südafrika. Insgesamt gibt es in Afrika über 300 FinTech Startups. Zwischen 2015 und 2017 wurden in afrikanischen Ländern 100 Millionen Dollar an Risikokapital in FinTech Startups investiert, darunter Flutterwave und Paystack. Diese beiden FinTech-Aushängeschilder Afrikas stehen bei der Zukunftsreise-Premiere der Wirtschaftskammer ebenso am Programm wie der älteste und renommierteste Business-Inkubator in Lagos - Co-Creation Hub. Er wurde erst kürzlich auch von Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg besucht.  

Den Startschuss für die FinTech Revolution Afrikas gab das kenianische Startup M-Pesa mit seinem erfolgreichen System des bargeldlosen Zahlungsverkehrs via Mobiltelefon. M-Pesa steht in Nairobi, dem „Silicon Savannah“, am Programm der WKÖ-Zukunftsreise. In Kenia ist die IKT-Branche der am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig.  

„FinTech ist heute schon Big Business. Und FinTech-Innovationen werden in Afrika in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen“, betont Thaler und ermuntert Austro-Unternehmen, sich „vor Ort auf einer inspirierenden Reise in die afrikanische FinTech-Zukunft ein Bild von der Innovationsdynamik und den sich daraus ergebenden Chancen auf dem Wachstumskontinent Afrika zu machen“. (PWK163/SR)

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