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85 Prozent der Österreicher sind mit Ausmaß ihrer Arbeitszeit zufrieden 

Statistische Daten beweisen: Vor zehn Jahren machte jeder Österreicher noch eine Überstunde mehr pro Woche – laut Market-Umfrage begrüßt Mehrheit, dass sie Überstunden machen kann

Zeit
© WKÖ

In der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) reagiert man auf die Aussagen der Arbeiterkammer Oberösterreich, wonach viele Arbeitnehmer mit ihren Überstunden unzufrieden seien, mit Verwunderung. „Die Daten der Statistik Austria zeigen, dass 2017 um 120 Millionen Überstunden weniger geleistet wurden als 2007. Das heißt, jeder Österreicher leistet heute eine Überstunde pro Woche weniger als vor zehn Jahren“, stellt Rolf Gleißner, stellvertretender Leiter der Abteilung für Sozial- und Gesundheitspolitik in der WKÖ, klar. Dies ist auch ein Grund, warum die durchschnittliche Wochenarbeitszeit der Österreicher seit langem sinkt, nämlich jährlich um etwa eine Viertelstunde. 

Auch stört es die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keineswegs, fallweise Überstunden zu machen. Laut einer aktuellen Market-Umfrage sagen sogar 59 Prozent, dass sie es begrüßen, Überstunden machen zu können. Und 85 Prozent der Befragten sind mit dem Ausmaß ihrer Arbeitszeit zufrieden. 73 Prozent wiederum sind zufrieden, wie das Thema Arbeitszeit bei ihnen im Unternehmen geregelt wird (siehe Grafik). Aus diesem Grund bezweifelt Gleißner auch die Behauptungen der AK OÖ zur (Nicht-)Bezahlung von Überstunden. „Die Market-Umfrage zeigt ein anderes Ergebnis: 83 Prozent aller Befragten sagen, dass Überstunden in ihrem Unternehmen immer korrekt abgerechnet werden.“

Einfluss auf Familienleben als gering eingeschätzt

Der Einfluss von Überstunden auf das Familienleben wird von den Befragten übrigens gering eingeschätzt - selbst von den Personen, die jetzt schon fallweise mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten: Auf die Frage „Wenn Sie an manchen Tagen mehr als 10 Stunden am Tag arbeiten und dafür Zeitausgleich oder Geld erhalten würden, wie würde das Ihr Familienleben, gesamt betrachtet, beeinflussen?“ antworten 58 Prozent, dass dies keinen Einfluss auf das Familienleben hat. Nur 21 Prozent sagen, das habe einen negativen Einfluss und 19 Prozent sind der Ansicht, dass dies einen positiven Einfluss habe. „Das durch die Überstunden aufgebaute Zeitguthaben wird ja dann häufig als größerer Freizeitblock konsumiert. Davon kann die Familie durchaus profitieren“, so Gleißner. 

In Summe sind drei Viertel der Arbeitnehmer der Ansicht, dass flexible Arbeitszeiten heute immer wichtiger werden. Und fast ebenso viele, exakt 73 Prozent, sind auch selbst bereit, phasenweise länger zu arbeiten. (PWK466/DFS)

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