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76. Generalversammlung der HOTREC tagte in Wien

Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker: Tourismus-Lobbyarbeit auch im Hinblick auf österreichische EU-Präsidentschaft wichtig

Hotellerie
© WKÖ

HOTREC, der europäische Dachverband von Hotels, Restaurants, Pubs und Cafés, der 40 nationale Verbände in 29 europäischen Ländern vereint, tagte heute Donnerstag mit seiner 76. Generalversammlung in Wien. Neben den rund 100 Delegierten aus allen HOTREC-Mitgliedsländern, konnten HOTREC-Präsidentin Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie (WKÖ), unter den Ehrengästen auch den ehemaligen UNWTO Generalsekretär Taleb Rifai, den Europaabgeordneten und Vizevorsitzenden des Tourismusausschusses im EU-Parlament István Ujhelyi, sowie die Nationalratsabgeordneten Franz Hörl und Gabriel Obernosterer begrüßen.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger unterstrich in ihren Eröffnungsworten die Prioritäten der österreichischen Regierung im Bereich Tourismus: „Eine der ersten Maßnahmen meiner Amtszeit war, die Umsatzsteuer für Beherbergungsbetriebe zu senken, damit Österreichs Hotels und Gasthöfe am internationalen Markt konkurrenzfähig bleiben. Das zeigt schon, welchen großen Stellenwert der Tourismus in unserem Land hat. Gestern hat der Ministerrat auf meine Initiative hin zudem die Erarbeitung einer umfassenden Tourismusstrategie – den Plan T – beschlossen. In den nächsten zehn Monaten werden wir mit Experten, Praktikern und Stakeholdern einen Plan erarbeiten, der die Zukunft des Tourismus in Österreich in Schwerpunkten definiert. Ein Teil davon ist sicherlich auch die Frage, wie sehr die Quantität von Nächtigungszahlen als Benchmark dienen kann.  In meiner Überzeugung müssen wir uns mehr in Richtung Wertschöpfung pro Nächtigung orientieren und nicht alles an den reinen Nächtigungszahlen festmachen.“ 

Förderung des Unternehmertums

Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich und Präsidentin von UEAPME, nahm in ihrem Begrüßungsstatement Bezug auf die österreichische EU-Ratspräsidentschaft in der 2. Jahreshälfte und umriss die wichtigsten Punkte aus Sicht der Wirtschaft: „Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung des Unternehmertums mit besseren Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Wesentliche Themen sind hier Bürokratieabbau und Zugang zu Finanzmitteln. Aber auch der europaweit zunehmende Fachkräftemangel ist Thema. Dieser ist vor allem auch im Tourismus spürbar und da braucht es dringend entsprechende Maßnahmen. Weiters gilt es die Potentiale und Chancen der Digitalisierung aufzuzeigen und die Unternehmen bei der Umsetzung entsprechend zu unterstützen. Erklärtes Ziel ist darüber hinaus eine ausgewogene Balance in der Verbraucher- und Konsumentenschutzpolitik.“ 

Im Mittelpunkt der immer sehr arbeitsintensiven Generalversammlung standen die aktuellen EU Lobbyingthemen der Hotel- und Gastronomiebranche. Neben den Forderungen auf Basis der Ergebnisse der aktuelle Distribution-Studie der HOTREC zum Status der Onlinebuchungsportale wurde ein Positionspapier der Mitglieder zum Revisionstext der „EU Written Statement Directive“ verabschiedet und über die nächsten Lobbying-Strategien beziehungsweise den Status quo in Bereichen wie Konsumentenschutz, Acrylamide, Transfette, Besteuerung und Visabestimmungen diskutiert. Gleichzeitig wurde die neue HOTREC „Hospitality Digital Start-Up Platform“ präsentiert, ein Thema, das auch beim Hospitality Technology Forum am Freitag mit dem Chief Revenue Officer von Trivago, Johannes Thomas, im Mittelpunkt steht.

„Für uns ist es eine wichtige Zeit, denn wir haben viele sensible Themen der Tourismus-Lobbyarbeit auf unserer Tagesordnung, die auch im Hinblick auf die österreichische EU-Präsidentschaft relevant sein werden“, betonte HOTREC-Präsidentin Kraus-Winkler. „Umso mehr ist es eine Freude und ein Privileg, die HOTREC Generalversammlung in Wien veranstalten und mit den Europäischen Verbänden persönlich wertvolle Inhalte für die anstehenden arbeitsintensiven Monate abstimmen zu können“, so Mario Pulker abschließend. (PWK300/ES)

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