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2021 gab es rund 340.400 Ein-Personen-Unternehmen

WKÖ-Goby: Unternehmer aus Leidenschaft und Überzeugung; WKÖ-Kühnel: Sicherheitsnetz verbessern, bedarfsgerechte Kinderbetreuung ausbauen  

junge Frau, kreative,
© wkö

Aktuell sind rund 340.425 EPU in Österreich tätig. Das entspricht einem leichten Anstieg von + 3,1 %, der im langjährigen Schnitt liegt. Der Anteil der EPU an den aktiven Mitgliedern der Wirtschaftskammer beträgt 60 %. Gemäß aktueller EPU-Statistik entfielen 2021 mit 50 % rund die Hälfte aller EPU auf die Sparte Gewerbe und Handwerk, gefolgt vom Handel mit 22,1 % und Information & Consulting mit 17,8 %. Bei Betrachtung nach Rechtsformen zeigt sich, dass 90,1 % aller EPU (306.714 EPU) nicht eingetragene Einzelunternehmen sind, 5,1 % GmbHs (17.287 EPU) und 4,8 % (16.424 EPU) eingetragene Einzelunternehmen. Rund die Hälfte der heimischen Kleinstunternehmen sind weiblich.  

EPU – Unternehmer aus Leidenschaft und Überzeugung

Die KMU Forschung Austria erstellt im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich in regelmäßigen Abständen den EPU-Monitoringbericht. In der aktuellen Studie wurden unter anderem die Gründungsmotive von EPU erhoben. Die Pull-Faktoren sind dabei generell leicht angestiegen und zeigen folgendes Bild: Für 82 % war das Motiv mehr Unabhängigkeit ausschlagend für die Gründung, gefolgt vom Wunsch nach Selbstverwirklichung mit 78 % und der Erreichung flexibler Zeiteinteilung, 70 %. Für rund die Hälfte war das Erkennen einer Marktchance entscheidend für den Schritt in die Selbständigkeit.  

"Die heimischen EPU sind Innovationstreiber, denn sie bereichern als Kooperationspartner auch viele große Unternehmen. Sie sind vollwertige Unternehmerinnen und Unternehmer und ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Österreich, der aus der heimischen Unternehmenslandschaft nicht wegzudenken ist. EPU sind essentiell für die Weiterentwicklung und Innovationskraft des heimischen Standortes und damit eine wichtige Säule der Wirtschaft. Größte Antriebskraft für EPU ist ihr Drang nach Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung, der die höchsten Werte seit Beginn der Erhebungen hat“, sagt Carmen Goby, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Ideenvielfalt bereichert den Markt

Die Umsatzentwicklung 2021 war wieder deutlich positiv – 67 % verzeichnen ein Umsatzwachstum bzw. stabile Umsätze. Vier von fünf EPU (82 %) üben ihre unternehmerische Tätigkeit hauptberuflich aus (56 % Vollzeit, 26 % Teilzeit).15 % der EPU sind selbständig und unselbständig zugleich (hybride EPU). Dies bietet den EPU die Möglichkeit, sich neben einer Angestelltentätigkeit zusätzlich als Unternehmer selbst zu verwirklichen und Marktchancen zu nutzen. Hinzu kommt, dass 23 % der EPU exportieren. Rund die Hälfte der exportierenden EPU erwirtschaften mehr als 20 % ihres Umsatzes im Ausland.  

Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der WKÖ: "Gerade wegen des hohen Engagements und der wirtschaftlichen Bedeutung von EPU müssen auch die Rahmenbedingungen passen. Denn es gibt keine starre Unternehmenskategorie für EPU, jedes 7. EPU arbeitet hybrid, nahezu ein Viertel der EPU exportieren. Trotz der positiven Entwicklung der Umsätze nach der Pandemie muss auch für EPU das Sicherheitsnetz ausreichend und praxisnah verfügbar sein. Bei der freiwilligen Arbeitslosenversicherung sind Verbesserungen nötig. Für den Fall der Fälle fordern wir mehr Sicherheit für Selbständige, denn die soziale Absicherung beim Arbeitslosengeld oder aber auch bedarfsgerechte Kinderbetreuung sind essenzielle Puzzlesteine für erfolgreiche EPU und den österreichischen Wirtschaftsstandort.“

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