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SPIK - SozialPolitik Informativ & Kurz

Newsletter Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit

SPIKI SozialPolitik Informativ-Kurz-Innovativ

9.6.2016

  • Wertschöpfungsabgabe: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut
  • Schweizer gegen bedingungsloses Grundeinkommen 
  • WKÖ/ÖIF/AMS: „Mentoring für MigrantInnen“ als Best-Practice-Beispiel für erfolgreiche Integration 
  • Deutsche müssen sich auf Rente mit 73 einstellen
  • Terminaviso Wirtschaftspolitische Gespräche am 28. Juni 2016 mit Wolfgang Clement
  • Veranstaltung 22.6.2016: Unternehmen für Familien
  • Aktuelle Ausgabe des Fachmagazins vielgesundheit.at informiert




Mag.Dr. Rolf Gleißner

Mag.Dr. Rolf Gleißner

Wertschöpfungsabgabe: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut




Nach Arbeitnehmervertretern hat nun auch der Bundeskanzler die Idee der Wertschöpfungsabgabe bzw. Maschinensteuer ins Spiel gebracht. Was steckt dahinter? Der Sozialstaat wird zu einem großen Teil durch Abgaben auf die Lohnsumme finanziert. Durch den technologischen Wandel steigt die Produktivität. Aus dem Grund befürchtet man Jobverluste und daraus folgend eine Schmälerung der Lohnsumme und damit der Finanzierungsbasis für den Sozialstaat. Um zusätzliche Einnahmen zu gewinnen bzw. um die Abgaben auf die Lohnsumme zu reduzieren, soll eine Wertschöpfungsabgabe eingeführt werden.

Eine solche Abgabe besteuert die Wertschöpfung eines Unternehmens. Die Bemessungsgrundlage ist je nach Konzept unterschiedlich, umfasst aber grundsätzlich Lohnsumme, Abschreibungen, Gewinne, Fremdkapitalzinsen, Mieten, Pachten sowie Steuern.

Wie oft gilt auch für die Wertschöpfungsabgabe: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Denn in der Praxis schadet eine solche Abgabe mehr als sie nutzt.

Näheres unter:
https://www.wko.at/Content.Node/Interessenvertretung/Arbeit-und-Soziales/Die-Wertschoepfungsabgabe---gut-gemeint-ist-das-Gegenteil-vo.pdf




Schweizer gegen bedingungsloses Grundeinkommen 

Bekanntlich haben Schweizer in einer Volksabstimmung die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens mit 77% Mehrheit abgelehnt. Doch trotz dem klaren Votum und der Tatsache, dass bisher kein Land der Welt ein solches Grundeinkommen hat, wird die Idee mehr denn je propagiert. Anbei daher zwei Argumentarien zum Grundeinkommen.

Economie Suisse
http://www.economiesuisse.ch/sites/default/files/downloads/dp05_Grundeinkommen_DE.pdf

WKO/Abteilung Sozialpolitik
https://www.wko.at/Content.Node/Interessenvertretung/Arbeit-und-Soziales/Bedingungsloses-Grundeinkommen---Nicht-noetig,-nicht-finanzi.pdf




Mag. Simone Schaller

Mag. Simone Schaller

WKÖ/ÖIF/AMS: „Mentoring für MigrantInnen“ als Best-Practice-Beispiel für erfolgreiche Integration 


Das bereits im Jahr 2008 von den Wirtschaftskammern Österreichs (WKÖ) in Kooperation mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und dem Arbeitsmarktservice (AMS) ins Leben gerufene  Programm „Mentoring für MigrantInnen“ findet mehr positive Resonanz denn je.

Bei „Mentoring für MigrantInnen“ geht es um Hilfe zur Selbsthilfe beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. Oft mangelt es qualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund an persönlichen Netzwerken und informellen Kenntnissen über den Arbeitsmarkt. Engagierte Mentoren unterstützen ihre Mentees dabei, am österreichischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Inhalt der auf 6 Monate angelegten Mentoringpartnerschaft ist vor allem die Unterstützung im Bewerbungsprozess und die Stärkung des Selbstvertrauens der Mentees. Auch der „reality check“ – das Abgleichen von Erwartungshaltung der Mentees mit den tatsächlichen Möglichkeiten am österreichischen Arbeitsmarkt – und die Einführung in Netzwerke spielen eine große Rolle. Der zeitliche Umfang beträgt ca. 5 Stunden pro Monat.

Aufgrund der aktuellen Lage haben die Programmträger WKO, ÖIF und AMS im vergangenen Programmdurchlauf einen Schwerpunkt auf Flüchtlinge gelegt. Tatsächlich waren 20 Prozent der Mentees anerkannte Flüchtlinge.

Die Zahlen sprechen für sich: 

  • Während des sechsmonatigen Durchgangs 2015/2016 konnten bereits 43% der Mentees erfolgreich in den österreichischen Arbeitsmarkt eingegliedert werden.
  • 96% der befragten Personen schätzen Mentoring als (sehr) sinnvolles Projekt zur Arbeitsmarktintegration ein.
  • In insgesamt 45 Durchgängen seit dem Programmstart konnten mehr als 1500  Mentoring-Paare gebildet werden.

Qualifizierte Migranten sind ein wichtiges Arbeitskräftepotenzial für die heimische Wirtschaft, zumal trotz hoher Arbeitslosigkeit in etlichen Branchen und Regionen Fachkräfte fehlen und auch viele Lehrstellen nicht besetzt werden können. Gleichzeitig fördern qualifizierte Migranten auch die Internationalisierung der Wirtschaft. 

Der nächste Durchgang von „Mentoring für MigrantInnen“ startet im Herbst 2016. Der Schwerpunkt soll erneut auf Asylberechtigte gelegt werden. Nähere Informationen unter wko.at/mentoring.




Deutsche müssen sich auf Rente mit 73 einstellen

Deutschland hat das Frauenpensionsalter schon lange an das der Männer angeglichen, das gesetzliche Pensionsantrittsalter steigt bereits schrittweise über 65 Jahre hinaus Richtung 67 Jahre, die 2029 erreicht werden. Angesichts der steigenden Lebenserwartung gehen die Überlegungen laut Zeitung Welt aber viel weiter. Und Österreich? Die 65 Jahre sind sakrosankt und dürfen Frauen überhaupt erst 2033 „zugemutet“ werden.

http://www.welt.de/wirtschaft/article155727199/Deutsche-muessen-sich-auf-Rente-mit-73-einstellen.html




Terminaviso Wirtschaftspolitische Gespräche am 28. Juni 2016 mit Wolfgang Clement

In seiner Zeit als Minister in der Regierung von Gerhard Schröder
war Wolfgang Clement einer der Hauptinitiatoren der erfolgreichen Wirtschafts- und Sozialreformen. Österreich benötigt heute einen ähnlichen Reformschub.
Am 28. Juni 2016 vormittags (Uhrzeit steht noch nicht fest) wird Clement in der Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien, seine Erfahrungen und Schlussfolgerungen berichten.




Veranstaltung 22.6.2016: Unternehmen für Familien

Familienfreundlichkeit ist längst nicht mehr eine Frage von sozialem Engagement, sondern von elementarer Bedeutung für den Wirtschafts-, Lebens- und Zukunftsstandort Österreich. Zudem ändern sich die Lebensrealitäten unserer Familien massiv und Familien stehen mehr denn je unter Druck, da die heutige Arbeitswelt immer mehr Tempo, Flexibilität und Mobilität abverlangt.
Informationsveranstaltung der Initiative „Unternehmen für Familien“
Zeit: 22.6.2016, 9:00 Uhr
Ort: Arena 21, Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien


https://www.unternehmen-fuer-familien.at/news/Forum-Familienfreundlichkeit--Informationsveranstaltung-am-22.6.2016-in-Wien.html




Aktuelle Ausgabe des Fachmagazins vielgesundheit.at informiert

In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „vielgesundheit.at informiert“ finden sich dieses Mal u.a. filmische Beiträge zur gemeinsamen Veranstaltung von FOPI und European Health Forum Gastein „Zukunftssichere Gesundheitspolitik für Österreich“, zur Wiederwahl der Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes und zu „INFUSION16“ der Bundeskurie angestellte Ärzte.

Link zum Fachmagazin:
http://www.vielgesundheit.at/fb/vielgesundheitat-informiert/mai-2016.html


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