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SPIK - SozialPolitik Informativ & Kurz

Newsletter Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit

SPIKI SozialPolitik Informativ-Kurz-Innovativ


18.3.2016

  • Hohe Arbeitszufriedenheit bei Teilzeitbeschäftigten
  • Veranstaltungstipp 1: Arbeitsmarkt und Arbeitszeitreform am 22. März 2016
  • Veranstaltungstipp 2: Kostenentwicklung im Gesundheitswesen – Was steckt dahinter?
  • Stipendium „Zukunft | Wirtschaft“ 2016: Aufruf zur Einreichung von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten 
  • Fachmagazin vielgesundheit.at informiert




Dr. Ingomar Stupar

Hohe Arbeitszufriedenheit bei Teilzeitbeschäftigten


Eine Market-Studie hat im Jahr 2015 die Stimmungslage der unselbständig Erwerbstätigen mit besonderem Fokus auf Teilzeitbeschäftigte untersucht. Das Ergebnis zeigt eine hohe Arbeitszufriedenheit: Wie schon bei der Messung im Jahr 2012 sind knapp 90% der unselbstständig Erwerbstätigen in Österreich mit dem aktuellen Arbeitsplatz zufrieden.

Hohe Arbeitszufriedenheit auch im internationalen Vergleich

Arbeitnehmer in Österreich sind davon überzeugt, dass die Arbeitsbedingungen hierzulande besser sind, als in den anderen EU-Ländern. Nur 6% sind gegenteiliger Meinung. Die wichtigsten Anforderungen an einen Job lassen sich mit einem angenehmen Arbeitsklima, der Sicherheit vor Jobverlust und der guten Vereinbarkeit von Beruf mit Familie bzw. Freizeit zusammenfassen.

Für ca. 90% der Arbeitnehmer passt

-    die Verteilung der Arbeitszeit während des Tages bzw. während der Woche,
-    das Ausmaß der Arbeitszeit und
-    die Vereinbarkeit von Arbeit und Familienleben.

Teilzeit ist alles andere als Arbeit „zweiter Klasse“

Bei der Verteilung der Arbeitszeit ist bei Teilzeitbeschäftigten der Anteil der Personen, die sehr zufrieden sind, tendenziell sogar größer als bei Vollzeitbeschäftigten. Mit dem Ausmaß der Arbeitszeit sind 90% der Teilzeitbeschäftigten zufrieden und damit sogar etwas zufriedener als Vollzeitbeschäftigte.

Die hohe Zufriedenheit mit der Teilzeitanstellung resultiert auch daraus, dass sich 7 von 10 Teilzeitangestellten das Ausmaß der Beschäftigung selbst ausgesucht haben. 

Die Vorteile liegen für Teilzeitbeschäftigte auf der Hand: mehr Zeit für die Familie, eine höhere Lebensqualität und mehr Zeit für die Hobbies. Als Nachteil empfinden Teilzeitbeschäftigte das geringere Einkommen und die niedrigeren Pensionen. Hingegen gibt es bei Teilzeitbeschäftigten keine Beschwerden über mangelnde Integration im Unternehmen und kaum jemand hat das Gefühl, Mitarbeiter zweiter Klasse zu sein. 

Fazit

Auch wenn manche die Arbeitsbedingungen in Österreich und vor allem Teilzeit gerne schlechtreden: In Wahrheit ist die Arbeitszufriedenheit ist in Österreich seit vielen Jahr sehr hoch. Vor allem Teilzeitbeschäftigte schätzen die Arbeitsbedingungen und das Ausmaß ihrer Arbeitszeit. 



Veranstaltungstipp 1:
Arbeitsmarkt und Arbeitszeitreform am 22. März 2016   


Technologischer Wandel, Migration, Alterung und Wachstumsschwäche wirken sich auf den heimischen Arbeitsmarkt aus und stellen die Politik vor massive Herausforderungen. Während in den meisten EU-Ländern die Arbeitslosigkeit zurückgeht, steigt sie in Österreich. Ein Rückgang ist auch angesichts der Zuwanderung nicht in Sicht.

Mit welchen Maßnahmen schaffen wir die Trendumkehr am Arbeitsmarkt? Muss das Sozialsystem nach deutschem Vorbild mehr Leistungsanreize, aber auch mehr Druck bieten? Wie kann die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen gelingen? Erfordert die moderne Arbeits¬welt mehr Flexibilität und verschiedene Beschäftigungsformen? Wird der technologische Wandel zum Jobkiller und soll als Antwort darauf das Arbeitskräfteangebot verknappt werden (z. B. durch Arbeitszeitverkürzung)?

Begrüßung
Martha Schultz
Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich

Vortrag
Christoph M. Schmidt
Vorsitzender des deutschen Sachverständigenrates und Präsident des RWI Essen

Diskussion
Christian Keuschnigg
Wirtschaftspolitisches Zentrum und Universität St. Gallen

Moderation
Christoph M. Schneider
Abteilungsleiter Stabsabteilung Wirtschaftspolitik WKÖ

Zeit: Dienstag, 22. März 2016, 10 - 12 Uhr (anschließend Mittagsbuffet)
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, WKO Sky Lounge, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Bitte um Anmeldung unter: wp@wko.at



Veranstaltungstipp 2: Kostenentwicklung im Gesundheitswesen –
Was steckt dahinter?

In dieser Veranstaltung der Weis[s]en Wirtschaft und der Plattform Gesundheitswirtschaft hält die renommierte Gesundheitsökonomin Maria Hofmarcher-Holzhacker eine Keynote zur Entwicklung der Kosten im Gesundheitssystem. Danach diskutiert sie am Podium mit Clemens-Martin Auer, Sektionschef im Gesundheitsministerium, Martin Gleitsmann, Mit-Initiator der Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich und Leiter der Abteilung für Gesundheit und Sozialpolitik und Eiko Meister, Die Weis[s]e Wirtschaft.

Zeit: Dienstag, 5. April 2016, 18h30
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Saal 1, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Details unter: http://www.weissewirtschaft.at/event/kostenentwicklung-im-gesundheitswesen-was-steckt-dahinter/



Stipendium „Zukunft | Wirtschaft“ 2016:
Aufruf zur Einreichung von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten 


Die Wirtschaftskammer Österreich vergibt im Rahmen des Stipendiums „Zukunft | Wirt-schaft“ drei Stipendien zu je 3.000 Euro an herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit einem unternehmens- bzw. standortspezifischen Thema befassen.
Das Stipendium „Zukunft | Wirtschaft“ richtet sich an Diplom- bzw. Masterarbeiten, Dissertationen und PhD-Arbeiten (nicht aber an Bachelorarbeiten), die an einer österreichischen Universität oder Fachhochschule verfasst wurden bzw. verfasst werden und bis spätestens 31. Mai 2016 fertiggestellt werden.

Die wissenschaftliche Arbeit muss im Jahr 2015 oder 2016 fertiggestellt worden sein (Abschluss der Arbeit im Zeitraum 1. Jänner 2015 bis 31. Mai 2016).

Stipendien-Anträge können bis 31. Mai 2016 gestellt werden.

Nähere Informationen zum Stipendium „Zukunft | Wirtschaft“ finden Sie im Anhang sowie auf unserer Homepage unter: https://www.wko.at/Content.Node/Interessenvertretung/Standort-und-Innovation/Standortpolitik/Stipendium_der_Wirtschaftskammer_Oesterreich.html



Fachmagazin vielgesundheit.at informiert


Die aktuelle Ausgabe des Magazins vielgesundheit.at informiert beinhaltet filmische Beiträge u.a. zum Rahmen-Pharma Vertrag und zum 75. Gesundheitspolitischen Forum mit dem Titel „Effektives Medikamentenmanagement bei Multimorbidität“. Außerdem führte vielgesundheit.at Interviews mit Mag. Heinz Wlzek, neuer Geschäftsführer des Apotheker-Verlages, mit Mag. Klaus Kutschera, General Manager bei Merck Consumer Health und Dr. Rene Ott, Medical Director bei AstraZeneca Österreich.

Link zum aktuellen Fachmagazin:
http://www.vielgesundheit.at/fb/vielgesundheitat-informiert/februar-2016.html 



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