th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Öffentliche Auftragsvergabe: Neue Chancen für Auftragnehmer und Auftraggeber durch die Digitalisierung

9. Kongress „E-Vergabe & E-Rechnung“ ganz im Zeichen von Digitalisierung und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz

Computer
© WKÖ

Die Digitalisierung der öffentlichen Auftragsvergabe – kurz E-Vergabe - verändert Prozesse und bringt damit neue Chancen für vorbereitete Auftragnehmer und Auftraggeber. Unter E-Vergabe versteht man die vollständige digitale Abwicklung von Beschaffungsprozessen ohne umfangreiche Papierausdrucke. Mit der jüngsten Reform des Vergabegesetzes aus dem Jahr 2018 wurden öffentliche Auftraggeber ja zur Annahme von strukturierten E-Rechnungen im so genannten Oberschwellenbereich (das sind Bauaufträge ab einem Volumen von € 5 548 000 und Liefer- und Dienstleistungsaufträge ab 221 000 Euro) gesetzlich verpflichtet.

Was die Zukunft in den beiden Bereichen bringt, hat die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) beim 9. Kongress E-Vergabe und E-Rechnung beleuchtet und einem interessierten Fachpublikum vorgestellt. Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich darüber im Haus der österreichischen Wirtschaft in Wien-Wieden informiert. 

E-Procurement und E-Rechnung in Österreich 

Ein Blick auf die hierzulande geübte E-Vergabe-Praxis zeigt: Öffentliche Auftraggeber setzen digitale Verfahren nicht nur für die Vergabe großvolumiger Aufträge ein, sondern nützen ihre elektronischen Einkaufsplattformen immer öfter auch für die Vergabe von kleineren Aufträgen im sogenannten Unterschwellenbereich. Das bedeutet aber, dass sich jede Unternehmerin, jeder Unternehmer - unabhängig von der Größe des Betriebes - mit E-Vergabe auseinandersetzen muss, wenn man auch in Zukunft Verträge mit der öffentlichen Hand abschließen will.

Blick über die Grenzen ins übrige Europa

In Deutschland steht eine Pflicht zur E-Rechnung in der gesamten öffentlichen Verwaltung ab dem nächsten Jahr vor der Tür. Italien ist noch einen Schritt weiter und hat eine generelle Pflicht zur E-Rechnung - auch zwischen Unternehmen - eingeführt. Die ersten Erfahrungen dort zeigen, dass der Staat damit beträchtliche Steuerlücken schließen kann. Wenig überraschend gibt es daher auch schon andere europäische Länder wie Griechenland, die diesem Beispiel in nächster Zeit folgen könnten. 

E-Rechnung in Asien

Und da Asien bei digitalen Technologien führend ist, gab es über eine Direktschaltung zu zwei Außenwirtschaftscentern in Asien auch Einblick zur der E-Rechnungs-Praxis in Singapur und in Südkorea, die auch für Europa richtungsweisend sein könnte - Stichwort: Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 

Best Practice zur digitalen Rechnungsverarbeitung made in Austria

Ein Best Practice-Beispiel aus Österreich zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der digitalen Rechnungsverarbeitung präsentierte beim Kongress Andreas Pichler vom Wiener Unternehmen Abacus Accounting Technologies. Deren Ansatz zur Einbindung von KI ist folgender: Das KI-gestützte Buchhaltungssystem macht der Buchhalterin, dem Buchhalter aufgrund der Belegbilder und bisheriger Buchungen Vorschläge macht, wie bestimmte Rechnungen künftig verbucht werden können. 

Alle Beiträge ab sofort als Video on Demand zum An-/Nachsehen

Dieser uznd alle anderen Beiträge des  E-Rechnungs- und Vergabe-Kongresses 2019 stehen ab sofort  als Video on Demand zum An-/Nachzusehen zur Verfügung, und zwar über folgenden Link: https://tinyurl.com/y6hr65qe (JHR)

 

von

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Panorama vom 6. September 2019

Thema der Woche: Neue EU-Kommission muss Europa wieder nach vorne bringen mehr