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1000 Mal Europaschirm: eine erfolgreiche Infoinitiative der WKÖ 

Leitl: Im direkten Kontakt mit der Bevölkerung werden seit 2008 Fragen zur Europäischen Union beantwortet und die Skepsis gegenüber der EU verringert.

WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Karl-Heinz Wanker, Leiter der Aktion
© WKÖ/EU WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Karl-Heinz Wanker, Leiter der Aktion "Europaschirm"

Im Rahmen des Europaforums Neumarkt wurde der „Europaschirm“ - das Informationstool der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu allen Angelegenheiten und Fragenstellungen über die Europäische Union - zum tausendsten Mal eingesetzt. Markenzeichen dieser Aktion ist der blaue Europa-Schirm. Mit diesem bereisen die EU-Experten der WKÖ seit dem Jahr 2008 Gemeinden in Österreich, um die EU den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen. „Ziel ist es, den direkten Kontakt mit der Bevölkerung zu knüpfen, um offene Fragen zu beantworten, über die EU zu diskutieren, die Skepsis der EU gegenüber zu verringern und Vertrauen aufzubauen“, so WKÖ-Präsident Christoph Leitl.

Der EU-Infopoint wird bei verschiedensten Gemeindeveranstaltungen, wie Kirtagen, Feuerwehrfesten, Sportevents etc. aufgestellt. Ursprünglich war die Initiative für zwei Jahre geplant, aufgrund des großen Erfolges geht der Europaschirm aber mittlerweile in das zehnte Jahr und erhielt einige Anerkennungen und Auszeichnungen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. So richtete auch EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani seinen Dank an das Team der „Aktion Europaschirm“, das als wichtiger Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger diene und die Möglichkeit biete, über ihre Sorgen und Ängste in Bezug auf die Europäische Union zu diskutieren. Diese Art der „Face-to-face-Kommunikation sei die beste Art, Europa eine Stimme und einen europäischen menschlichen Geist zu geben“, so Tajani.

Rund 700.000 Beratungsgespräche

Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2008 in Raabs a.d. Thaya/NÖ wurden bei den tausend Einsätzen des „Europaschirms“ insgesamt 22 Tonnen an Informationsmaterial verteilt und rund 700.000 Beratungsgesprächen geführt. Zusätzlich zu allen neun Bundesländern fand der österreichische „Europaschirm“ auch in Belgien, Bosnien-Herzegovina, Deutschland, Kroatien, Polen, Slowenien, und Ungarn Verwendung. 

Geleitet wird die Aktion „Europaschirm“ von Karl-Heinz Wanker (WKÖ). Partner des Projekts sind u.a. die Vertretung der EU-Kommission in Österreich, das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich, das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik, die Europäische Föderalistische Bewegung, die Jungen Europäische Föderalisten, die Europa Union Vorarlberg und Wir sind Europa.

Auf dem Weg nach Europa

Zu den Europatagen in Neumarkt waren im Rahmen eines Balkanschwerpunktes serbische Studenten geladen, die Vorträge über die Einstellung der serbischen Jugend zur Europäischen Union sowie zum serbischen Arbeitsmarkt und den Perspektiven für Jugendliche ebendort hielten. „Serbien ist Beitrittskandidat zur Europäischen Union und die Jugendlichen sowie Studierenden sind eine Zukunftshoffnung für ihr Land auf dem Weg nach Europa. Wir wollen den regionalen Dialog unterstützen und Netzwerke für eine verbesserte berufliche Bildung in den Balkanländern schaffen“, so Leitl. (PWK602/BS)

WKÖ-Präsident Christoph Leitl mit serbischen Studenten bei den Europatagen in Neumarkt
© WKÖ WKÖ-Präsident Christoph Leitl mit serbischen Studenten bei den Europatagen in Neumarkt
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