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„Sozialversicherungsreform zum Vorteil für alle Beteiligten“ 

WKÖ-Generalsekretär Kopf begrüßt künftige Fünf-Träger-Lösung – das bringt mittelfristig deutlich mehr Effizienz – davon profitieren Betriebe, Arbeitnehmer und Patienten

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die Sozialversicherungs-Organisationsreform, die heute den Ministerrat passiert hat. „Damit wird eine große Strukturreform umgesetzt, die schon lange überfällig war und die eine deutliche Verschlankung und damit Effizienzsteigerung bringt. Das ist zum Vorteil für alle Beteiligten“, betont WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. 

Das geplante Fünf-Träger-Modell werde mittelfristig in jedem Fall zu Einsparungen führen. „Es gibt natürlich Fusionskosten, aber es ist logisch, dass ich mir mittel- bis längerfristig etwas erspare, wenn ich aus 21 künftig 5 mache, die Aufgaben sinnvoll bündle und zusätzlich die Gremien verschlanke“, so Kopf in Richtung mancher Kritiker, die Mehrkosten durch die Kassenfusion befürchten. Die Zusammenlegung der 9 Gebietskrankenkassen zu einer Österreichischen Gesundheitskasse mit österreichweiter Budget- und Personalhoheit sorge zudem für einen einheitlichen Leistungskatalog.

Positiv ist aus Sicht der WKÖ auch, dass die Selbstverwaltung beibehalten wird und dass in den Gremien der Selbstverwaltung künftig ein ausgewogenes, gerechtes Verhältnis zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern herrscht – so wie es auch der Finanzierung des Krankenversicherungssystems entspricht.

Erster Schritt in Richtung Lohnnebenkostensenkung

Die vom AUVA-Vorstand beschlossenen Strukturmaßnahmen in der AUVA führen zudem zu mehr Kostenwahrheit und einer effizienteren Verwaltung, die den Versicherten und den Dienstgebern zugutekommt. Die finanzierenden Unternehmen profitieren in einem ersten Schritt davon, dass ab 1. Jänner 2019 die Beiträge von 1,3% auf 1,2% gesenkt werden. Das entspricht einer Einsparung von rund 100 Millionen Euro. „Das ist der erste Schritt einer von unseren Betrieben so dringend gewünschten Lohnnebenkostensenkung“, sagt Kopf. 

Und er betont: „Am Ende werden durch die Sozialversicherungsreform alle profitieren – die Unternehmen ebenso wie die Arbeitnehmer und die Patienten.“ (PWK721/DFS)

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