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1.500 österreichische Niederlassungen bieten 100.000 Rumänen Jobs im eigenen Land 

WKÖ-Präsident Leitl und Premier Grindeanu: Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rumänien und Österreich laufen hervorragend und intensiv

Rumäniens Premierminister Sorin Mihai Grindeanu und WKÖ-Präsident Christoph Leitl
© Rumäniens Premierminister Sorin Mihai Grindeanu und WKÖ-Präsident Christoph Leitl

Anlässlich des Besuchs des Premierministers von Rumänien Sorin Mihai Grindeanu in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wies WKÖ-Präsident Christoph Leitl auf die intensiven und hervorragend laufenden, wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen beiden Ländern hin: „Österreichische Unternehmen haben in Rumänien einen guten Ruf. Einerseits wegen ihrer Verlässlichkeit sowie der Qualität ihrer Produkte, andererseits weil sie auch einen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung in Rumänien haben – und sie bieten über 100.000 Rumänen Jobs bei den rund 1.500 österreichischen Niederlassungen." 

Exporte nach Rumänien legten zu

Der bilaterale Warenaustausch entwickelte sich im Jahr 2016 überdurchschnittlich gut. So legten die österreichischen Exporte nach Rumänien um 4,1% auf 2,1 Mrd. Euro zu. Damit ist Rumänien die Nummer 15 im Ranking der wichtigsten österreichischen Exportzieldestinationen. Die Importe steigerten sich 2016 um 2,2% auf 1,3 Mrd. Euro. Grundsätzlich ist in den letzten Jahren ein Wandel in der Struktur des österreichischen Außenhandels mit Rumänien zu bemerken. Dies liegt vor allem an der Wandlung Rumäniens vom Billiglohnland zum entwickelten, industrialisierten EU-Land. So ging etwa der Export von Kfz-Zulieferteilen stark zurück. Auch die Lohnverarbeitung im Möbel- und Textilsektor sowie der Metallverarbeitung ist rückläufig. Dafür versprechen die nunmehr verstärkten Anschaffungen im Bereich Infrastruktur, Verkehr, Energie, Umwelttechnik, Land- und Forstwirtschaft sehr gute Exportchancen für österreichische Firmen. Auch im Fremdenverkehr gibt es Projektchancen, beispielsweise im Heil- und Badetourismus und Ausbau der Wintersportgebiete.

Die österreichische Wirtschaft ist in Rumänien seit vielen Jahren ein bedeutender Investor. Österreich belegt mit 8,76 Mrd. Euro Investitionsvolumen hinter den Niederlanden den zweiten Rang. Die zwei größten österreichischen Investitionen, die je im Ausland getätigt wurden, fanden in Rumänien statt: die 51-Prozent-Übernahme der Petrom durch die OMV und der Kauf von 93 Prozent der Anteile an der BCR durch die Erste Bank. Österreichische Firmen sind in Rumänien Marktführer bei Treibstoffen, Banken, Versicherungen, Transport & Logistik, Immobilien, Baumaterialien, Holzverarbeitung, Zucker oder Verpackungen.

Wirtschaftskammer mit zwei Büros vertreten

Die Wirtschaftskammer ist mit zwei Büros in Rumänien vertreten: dem AußenwirtschaftsCenter in Bukarest und dem AußenwirtschaftsBüro in Klausenburg, die österreichische Unternehmen aktiv bei der Bearbeitung des rumänischen Marktes unterstützen. Zahlreiche Veranstaltungen in Österreich und in Rumänien finden vor allem zu den Arbeitsschwerpunkten IT, Bau & Infrastruktur, Lebensmittel & Getränke, Öl- und Gasindustrie statt. Daneben bieten auch andere Branchen, wie Holz und Möbel und zunehmend auch der Konsumgüterbereich vielversprechende Investitions- und Liefermöglichkeiten. Neben zahlreichen Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen in Bukarest wie Steuer, Recht, Finanzierung, Ausbildung und branchenspezifischen Themen in Bukarest gibt es regelmäßige Netzwerkveranstaltungen in den für österreichische Firmen wirtschaftlich sehr bedeutenden Regionen Siebenbürgens und des Banats.

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