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„Wie wohnen die Wiener“: Aktuelle Studie zu Wohnbauprojekten in Wien präsentiert

Fachverband Immobilien und EXPLOREAL informieren über Neubausituation in der Bundeshauptstadt – Vor allem in günstigeren Segmenten immer noch zu wenig Wohnungen

Wohnung
© WKÖ

Eine aktuelle Studie zur Wohnsituation in Wien „Wohnbauprojekte in der Pipeline“ präsentierten heute, Mittwoch, der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Zusammenarbeit mit EXPLOREAL in Wien. „Mit dieser Erhebung ist es erstmalig gelungen, die aktuelle Neubausituation in der Bundeshauptstadt detailliert darzustellen. In der Bauträgerdatenbank sind faktisch alle Wohnbauprojekte enthalten, die derzeit in Wien realisiert werden“, kommentierte Gerald Gollenz, stv. Obmann des Fachverbandes Immobilien – und Vermögenstreuhänder. Am meisten gebaut wird demnach in den Bezirken, die derzeit über die größten Flächenreserven verfügen. Dazu zählen Donaustadt, Leopoldstadt, Landstraße, Floridsdorf, Liesing und Favoriten. Während zuletzt noch die Errichtung von Eigentumswohnungen dominiert hat, sind in diesem Jahr die Mietwohnungen in der Überzahl. Auch 2020 werden überwiegend Mietwohnungen fertiggestellt.

Aktuelle Studie „Wohnbauprojekte in der Pipeline“ - Download (pdf)

„Durch die Datentransparenz können wir die derzeit in Wien in der Pipeline befindlichen Projekte auf ein ‚typisches Durchschnittsprojekt‘ herunterbrechen, was erstmalig einen umfassenden Überblick über die derzeit in Wien geplanten, gebauten und angebotenen Projekte ermöglicht,“ erklärt Matthias Grosse, Mitbegründer und Geschäftsführer der EXPLOREAL GmbH. Von den untersuchten Bauprojekten umfasst jedes durchschnittlich 67 Wohnungen, die im Median 65,6 Quadratmeter Wohnnutzfläche aufweisen, mit 24,2 Quadratmeter Freifläche (Loggia/Balkon/Terrasse) und 0,83 PKW-Stellplätzen. 

Nachholbedarf an Wohnungen nur auf dem Papier gedeckt

Bereits 2018 kamen in Wien mehr Wohnungen auf den Markt, als neue Haushalte gegründet wurden. Für 2020 ist daher der oft zitierte Nachholbedarf gedeckt. Allerdings nur auf dem Papier, wie Michael Pisecky, Obmann der Wiener Immobilientreuhänder und stv. Obmann des WKÖ-Fachverbandes betont: „Offiziell ist der Nachholbedarf gedeckt, aber es gibt immer noch zu wenige Wohnungen – vor allem in den Bereichen, wo die Nachfrage in Wien am größten ist. Denn während im höher- und hochpreisigen Segment genügend Wohnraum vorhanden ist, fehlen Wohnungen im günstigeren Bereich bis ca. 700 Euro Monatsmiete.“ Hier sieht er vor allem die gemeinnützigen Wohnbauträger gefordert. Auch die aktuelle Auswertung bestätigt: Weiterhin stellen die gewerblichen Bauträger mit einem Anteil von rund 67 Prozent am Gesamtmarkt den größten Teil der Wohnflächen fertig.

Bauträger profitieren von größerem Informationsgehalt

„Für Bauträger ist die aktuelle Studie enorm wichtig, um über Lage, Projektart und Zeitpunkt der Umsetzung zu entscheiden“, sagt Alexander Bosak, Mitbegründer und Geschäftsführer von EXPLOREAL. In der Studie sind auch unter anderem die „Verwertungschancen nach Wohnungsgröße“ erfasst, heruntergebrochen auf die Preisklasse, Zimmeranzahl oder Geschoßlagen. So zeigt sich, dass in der Preisklasse bis 300.000 Euro die meisten Wohnungen innerhalb eines Jahres vom Markt aufgenommen werden. Bei der Wohnungsgröße handelt es sich um diejenigen zwischen 50 und 90 Quadratmeter.

Vorteil für Käuferinnen und Käufer

Dank der detaillierten Ergebnisse sieht Hans Jörg Ulreich, Bauträgersprecher für die WKÖ auch Vorteile für zukünftige Mieter und Eigentümer: „Durch die Informationsvielfalt zur Nachfragesituation, können Bauträger ihre Projekte nun entsprechend anpassen. Damit kommen auch wirklich jene Wohnungen auf den Markt, die tatsächlich gebraucht werden und werden für die jeweilige Zielgruppe gebaut.“

Nach Wien soll in einem nächsten Schritt die Neubausituation Niederösterreich beleuchtet werden. Für das kommende Jahr ist eine österreichweite Erhebung geplant. (PWK500/ES) 

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