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"Verdient zu den Besten der Besten in Verkehr und Logistik gekürt": WKÖ-Spartenobmann Klacska gratuliert den HERMES-Preisträgern

HERMES Verkehrs.Logistik.Preis 2020 in sechs Kategorien vergeben. Harald Bollmann wurde für sein Lebenswerk als HERMES-Entrepreneur ausgezeichnet

Hermes.Logistik.Preis
© WKÖ

Die Teilnehmerzahl war auf 370 limitiert, die Sicherheitsvorkehrungen waren streng. Dennoch konnte der HERMES Verkehrs.Logistik.Preis auch im heurigen Ausnahmejahr im Rahmen einer glanzvollen Galaveranstaltung in der Hofburg vergeben werden. Fünf Unternehmen erhielten dabei die begehrte Trophäe in insgesamt sechs Kategorien. Zusätzlich wurde Harald Bollmann für sein Lebenswerk zum HERMES-Entrepreneur gekürt. Dies allerdings nicht nur, weil er das von seinem Urgroßvater 1872 in Wien gegründete Speditionsunternehmen Carl Ohly erfolgreich fortführte:

Harald Bollmann kann auch auf eine rund 40-jährige Karriere im Dienst der Branche zurückblicken. Er engagierte sich zuerst in der Jungen Wirtschaft, danach lange Jahre als Fachgruppenobmann der Spediteure in der Wirtschaftskammer Wien und von 1995 bis 2010 als Obmann der damaligen Bundessektion Verkehr. "Harald Bollmann ist also einer meiner Vorgänger und auch ein großes Vorbild. Er hat sich unter anderem sehr verdient darum gemacht, die Branche entsprechend auf den EU-Beitritt Österreichs vorzubereiten und dann sehr erfolgreich durch die spannenden ersten Jahre in der EU zu führen", so Alexander Klacska, gemeinsam mit Gerhard Schlögel vom Logistik-Kurier Gastgeber des Abends und Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Klacska betonte außerdem, dass ihm die Verleihung des HERMES-Entrepreneurs stets ein besonders Anliegen sei. Denn: "Für wirtschaftlichen Erfolg braucht es starke Unternehmerpersönlichkeiten. Das war in der Vergangenheit so und daran wird auch die Digitalisierung nichts ändern."

Fünf Preisträger in sechs Kategorien

Gleichzeitig gratulierte Klacska den weiteren Preisträgern, die mit ihren ausgezeichneten Projekten bewiesen haben, "dass sie verdient zu den Besten der Besten in der Verkehrs- und Logistikbranche gekürt wurden". Konkret wurde in Kategorie "Bester KMU" die Sophy Mobile GmbH ausgezeichnet, in der Kategorie "Sicherheit" Hödlmayr International für das Projekt "safety first", die Kategorie "Supply Chain Management" entschied die Sportworx GmbH für sich, in der Kategorie Nachhaltigkeit gewann die Hydrogen eMobility AG und Kühne & Nagel konnte gleich zwei Trophäen mit nach Hause nehmen:

Zum einen für die Kategorie "Bildung" und – damit zusammenhängend - wurde Tobias Tropper, Lehrling bei Kühne & Nagel, als "Bester Lehrling" ausgezeichnet.

Mobilitätsgarantie und realistische Klimapolitik

Um weiterhin erfolgreiche Unternehmen mit zukunftsweisenden Projekten zu haben, brauche es außerdem eine "Mobilitätsgarantie für Herrn und Frau Österreicher", betonte Klacska in seiner Rede am Galaabend in der Hofburg. Denn Mobilität von Menschen und Gütern sei Grundvoraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft, für Arbeitsplätze und gesellschaftlichen Wohlstand im Land. Aber auch Klimapolitik sei wichtig "und die Verkehrswirtschaft ist bereit, ihren Beitrag zu leisten", so der WKÖ-Bundesspartenobmann. Allerdings müssten dafür auch die Rahmenbedingungen stimmen. "Dazu zählt es, Anreize für Technologien zu schaffen, die auch verfügbar sind, zum Beispiel für LNG oder CNG. Und auch Investitionen in neue, klimafreundliche Diesel-Lkw der Kategorien Euro 6 gehören gefördert", fordert Klacska. Denn Förderungen für Elektro-Lkw, die es in der Praxis so gut wie gar nicht gibt, helfen nicht. "Wir brauchen eine praxistaugliche Klimapolitik. Mit Realitätsverweigerung kommen wir nicht weiter", sagte daher Klacska. (PWK461/DFS)

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