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Transporteure fordern Berücksichtigung ihrer Anliegen im Regierungsupdate 

FV-Obmann Danninger: Zeit für Bürokratieabbau längst gekommen

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„Unsere Transportunternehmer schultern tagtäglich Herausforderungen und sind mit ihren Aktivitäten ein wichtiger Motor der heimischen Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, diese treibenden Kräfte zu unterstützen – etwa, indem wir ihnen bürokratische Prügel aus dem Weg räumen. Eine Unmenge fragwürdiger Bestimmungen macht den Betrieben tagtäglich das Leben schwer, worauf wir als Fachverband unermüdlich hinweisen“, unterstreicht Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Konkrete Beispiele für unsinnige, belastende Bestimmungen:

  • Betriebe müssen im Rahmen der Bemautung zusätzliche Lärmkosten bezahlen, obwohl Lkw ‚lärmarm‘ sein müssen und die Straßen mit Lärmschutzwänden geradezu zugepflastert sind.
  • Ebenso fallen zwar hohe Kosten für Maut an, doch dürfen unsere Lkw-Anhänger nicht einmal auf Abstellplätze der ASFINAG für einen gewissen Zeitraum abgesichert stehen lassen.
  • Weiters müssen Transporteure nicht-öffentliche Abstellplätze für unsere Lkw nachweisen, obwohl diese Bestimmungen weder für Werkverkehr-Lkw gelten, noch europarechtlich vorgesehen sind.
  • Wenn Fahrer Übertretungen im Minuten-Bereich bei Lenk- und Ruhezeiten begehen, werden die Betriebe als Arbeitgeber mit Strafen von mehreren hundert Euro für ein Bagatelldelikt belastet - und dies nicht nur einmal, sondern sowohl nach dem Kraftfahrgesetz, nach dem Arbeitszeitgesetz und nach dem Arbeitsruhegesetz.
 

Danninger: „Es ist höchst an der Zeit, dass den vielen Worten auch konkrete Taten folgen. Wir als Mobilitätsbranche verlangen endlich Bewegung der Politik.“ (PWK067/PM)

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