th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

„Pragmatisch und zeitgemäß“: WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser begrüßt gesetzliche Neuerungen für Arbeitsmarkt 

Lockerung des Kündigungsschutzes für Ältere und schrittweise Wiedereingliederung nach Krankenstand treten in Kraft

©

Wichtige Forderungen der Wirtschaftskammer treten ab morgen, 1. Juli, per Gesetz in Kraft: Wie im Frühjahr beschlossen, wird der Kündigungsschutz für neu eingestellte ältere Arbeitnehmer gelockert. Bis dato haben Arbeitnehmer im Alter ab 50 Jahren einen erhöhten Kündigungsschutz. Dieser hat sich aber bei der Jobsuche am Arbeitsmarkt eher als Hemmschuh anstatt als Hilfe ausgewirkt. Der erhöhte Kündigungsschutz fällt daher per 1.  Juli 2017 für alle ab diesem Zeitpunkt neu eingestellten Arbeitnehmer, die 50 Jahre oder älter sind.

Modell zum Wiedereinstieg auf Basis der Freiwilligkeit

Wesentliche Verbesserungen gibt es auf Initiative der WKÖ auch beim Wiedereinstieg in den Job nach Krankheit: Künftig ist es möglich, nach langen Krankenständen schrittweise wieder in den Beruf einzusteigen. Das Modell ist für beide Seiten - Arbeitgeber wie Arbeitnehmer – freiwillig. Eine der wesentlichen Voraussetzungen ist, dass die wöchentliche Normalarbeitszeit für die Dauer von maximal sechs Monaten - sowie einer einmaligen Verlängerungsmöglichkeit um maximal drei Monate - um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden darf. Der Dienstnehmer erhält für den Wiedereingliederungszeitraum neben dem aliquoten Entgelt und den aliquoten Lohnnebenkosten vom Dienstgeber ein Wiedereingliederungsgeld von der Krankenkasse. Damit wird ein gemeinsam von den Sozialpartnern ausgearbeitetes Modell realisiert, das nur Gewinner kennt: Arbeitnehmer halten beruflichen Anschluss und bekommen höhere Geldleistungen als im Krankenstand, Arbeitgeber behalten qualifizierte Mitarbeiter und zahlen nur aliquotes Entgelt sowie aliquote Lohnnebenkosten. 

Entlastung des Sozialsystems

Durch die Wiedereingliederung kommt es zu einer wichtigen Entlastung des Sozialsystems, da Transferleistungen für Krankenstände und Frühpensionen reduziert werden.

WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser: „In beiden Materien konnte die Wirtschaftskammer wichtige Erleichterungen für Arbeitgeberbetriebe und Arbeitnehmer durchsetzen. Pragmatischere und zeitgemäßere Lösungen werden möglich – und das ist unabdingbar, wenn wir den Wirtschaftsstandort Österreich zukunftsfit für den globalen Wettbewerb machen wollen“. (PWK574/PM)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • News
Modernes Lernen

Neues LENA-Magazin zum Thema Lernen 4.0

Schwerpunktthemen Digitalisierung und Lernen 4.0. -  SOFAtalk u.a. mit Ingrid Brodnig und HR-Experten von T-Mobile und UniCredit mehr

  • News
v.l.: Ewald Hötzl (Junior Stmk Betreuer), Schüler/innen der JC Pocketwingcard, Georg Houska (Managing Director, Accenture GmbH), Milica Markovic (Projektleitung Junior Österreich), WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth, Heinz Stradner (HTL BULME, Graz)

Roth: Junior-Programm fördert den heimischen Unternehmergeist 

300 Junior-Companies mit 3000 TeilnehmerInnen in diesem Jahr – Sieger-Unternehmen kommt aus der Steiermark mehr

  • News
Fachhochschule

Landertshammer: Ausbau des Fachhochschulsektors ist der Wirtschaft ein Anliegen 

Finanzierungs- und Planungssicherheit auch für FH´s wünschenswert mehr