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"Österreich isst informiert": Kreislaufwirtschaft bei Lebensmittelverpackungen

Die Wissensplattform oesterreich-isst-informiert.at setzt ihren Schwerpunkt zur Nachhaltigkeit fort und zeigt Praxisbeispiele zur Kreislaufwirtschaft 

Kreislaufwirtschaft
© Envato

Mit nachhaltigen Lebensmittelverpackungen fördern Unternehmen der Lebensmittelindustrie den Klimaschutz. Ihre Best Practice-Beispiele zur Kreislaufwirtschaft stehen im Fokus des aktuellen Newsletters von "Österreich isst informiert" - einer Initiative der österreichischen Lebensmittelindustrie. Zusätzlich werden die Funktionen von Lebensmittelverpackungen und die Anforderungen an unterschiedliche Packstoffe beleuchtet. Weitere Themen sind ein Interview mit dem General Manager von Coca-Cola HBC Österreich, ein vorweihnachtlicher Faktencheck zu Tee, eine Übersicht zu Lebensmittel-Gütesiegeln in Österreich sowie ein Quiz zum richtigen Entsorgen von Verpackungen.

Kreislaufwirtschaft mit nachhaltigen Verpackungen fördern

"Viele Unternehmen der Lebensmittelindustrie setzen verstärkt auf nachhaltige Verpackungen. Das hilft der Umwelt: Es gibt weniger Abfälle, wertvolle Rohstoffe bleiben erhalten und CO2-Emissionen werden reduziert", sagt Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie. Der Newsletter von "Österreich isst informiert" gibt einen Überblick zur Kreislaufwirtschaft und stellt zahlreiche Initiativen aus der Branche vor. Ein Beispiel ist die reduzierte Kartonverpackung für Multipack-Dosen von Coca-Cola. Country General Manager Herbert Bauer, MA gibt im Interview außerdem konkrete Einblicke, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen gelebt wird und spricht über Pfand und Mehrweg. 

Glas und Kunststoff: Recycling, Mehrweg und pflanzenbasierte Verpackungslösungen

Ein wichtiger Teil der Kreislaufwirtschaft ist das Glasrecycling. Lebensmittelunternehmen steigern laufend den Recyclinganteil bei Flaschen und Verpackungsglas. Auch Kunststoffverpackungen werden immer öfter wiederverwertet.
Ein international beachtetes Erfolgsmodell ist [PET to PET]. Die Verwertungsanlage im burgenländischen Müllendorf zählt zu den modernsten Anlagen für PET-Recycling weltweit. Viele Getränkehersteller haben bereits eine rePET-Quote von 100 Prozent. Immer mehr Unternehmen – etwa aus dem Süßwarenbereich – stellen ihre Verpackungen auf rePET um.

Dazu kommt das Wiederverwenden als wichtige Säule: Mehrweg-Glasflaschen haben in der Gastronomie eine lange Tradition. Auch im Handel haben sie ihren Platz – von Bier über Mineralwasser bis zu Limonaden oder Milch. Künftig werden auch Mehrweg-PET-Flaschen für Getränke angeboten werden - eine heimische Mineralwasserfirma steht dafür bereits in den Startlöchern. Zudem arbeiten zahlreiche Hersteller an alternativen Verpackungen auf pflanzlicher Basis. Die Palette reicht vom Tetra Pak für Getränke wie Fruchtsäfte aus Papier und biobasiertem Kunststoff bis zu eigens entwickelten Zellulose-oder Papierverpackungen etwa für Teigwaren.

Getränkedosen-Recycling und Papierverwertung

Für Lebensmittelverpackungen aus Metall kommen hauptsächlich Weißblech und Aluminium zum Einsatz. Auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft setzen Lebensmittel- und Verpackungshersteller auf die weitere Reduktion des Materials und dessen Wiederverwertung. Die europäische Initiative "Jede Dose zählt" fördert das Bewusstsein für das Sammeln von Getränkedosen bei Konsumentinnen und Konsumenten. In Österreich wird die Initiative von Aluminiumproduzenten, Getränkeherstellern, Recyclingbetrieben und der Wirtschaft unterstützt, um die Recyclingquote bei Aluminium zu erhöhen.

Auch Papier, Karton und Pappe werden häufig für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. In Österreich liegt der Anteil an recycelten Fasern bei der Herstellung und Veredelung von Produkten aus Papier und Karton bei 75 Prozent. Viele Unternehmen setzen bei ihren Etiketten oder Verpackungen auf FSC©-zertifiziertes Papier für eine nachhaltigere Waldwirtschaft.

Konsumentinnen und Konsumenten einbinden, Verpackung nachhaltig gestalten

Um das Bewusstsein für den Klimaschutz weiter zu stärken und die Kreislaufwirtschaft zu fördern, binden Lebensmittelunternehmen Kundinnen und Kunden in Maßnahmen ein. Dies geschieht etwa durch zwei Pilotprojekte: die RecycleMich-App für Wien und die digi-Cycle App in einer Testregion in der Steiermark. Branchenübergreifend werden viele Initiativen für nachhaltige Verpackungen gesetzt. Eine davon ist die Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen 2018-2030. Darin verpflichteten sich über 1.000 österreichische Unternehmen – darunter viele Getränkehersteller – zu konkreten Maßnahmen. Die Initiative ARA Circular Design fördert die Recyclingfähigkeit von Verpackungen.

Weitere Newsletter-Themen: Fakten zu Tee, Lebensmittel-Gütesiegel und Verpackungsquiz

Darüber hinaus bietet der Newsletter von "Österreich isst informiert" weitere spannende Beiträge: Passend zur kalten Jahreszeit befasst sich ein Faktencheck zu Tee mit dem beliebten Heißgetränk – vom Ursprung des Tees über seine Zutaten bis hin zu klassischen Teesorten. Außerdem wird für Konsumentinnen und Konsumenten aufgezeigt, welche Gütesiegel es bei Lebensmitteln gibt, wie diese aussehen und wie sie von weiteren Zeichen zu unterscheiden sind. Und wer möchte, kann in einem Quiz sein Wissen zur Entsorgung von Lebensmittelverpackungen testen. Interessiert?

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Über "Österreich isst informiert"

Mit der Wissensplattform "Österreich isst informiert" setzt die heimische Lebensmittelindustrie ein Zeichen für mehr Sachlichkeit in der öffentlichen Debatte. Das Online-Magazin umfasst sechs Rubriken: Lebensmittel, Herstellung, Industrie, Menschen, Verantwortung sowie Tipps und Service. Videos und Bildergalerien vermitteln Einblicke in den Alltag der Lebensmittelhersteller und machen so die Produktion erlebbar.



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