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„Neues Ermöglichen“: WKÖ und BMK Innovationslabor AIRlabs Austria starten Partnerschaft für innovatives Drohnen-Testen

Neue Anwendungsbereiche vor allem für KMU öffnen – Innovationen treiben Wirtschaftsstandort voran

von links nach rechts: Hannes Hecher (CEO Schiebel), Andreas Perotti (Director Marketing & Communications FACC), WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, LH NÖ Mikl-Leitner, WKÖ-Präsident Harald Mahrer.
© WKÖ/Marek Knopp von links nach rechts: Hannes Hecher (CEO Schiebel), Andreas Perotti (Director Marketing & Communications FACC), WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, LH NÖ Mikl-Leitner, WKÖ-Präsident Harald Mahrer.

„Neues Ermöglichen“ – so heißt eine neue Initiative der Wirtschaftskammer Österreich, die Innovationen in Betrieben erleichtern und anstoßen soll. Ziel ist es, vor allem Klein- und Mittelbetrieben (KMU) jene Umgebung zu bieten, die sie brauchen, um ihre innovativen Ideen ausprobieren zu können. 

Den Piloten für „Neues Ermöglichen“ bildet eine Partnerschaft der WKÖ mit dem vom BMK im Rahmen des FTI-Luftfahrtprogramms „TAKE OFF“ geförderten und über die FFG abgewickelten Innovationslabor AIRlabs Austria, die heute, Mittwoch, am Flugfeld Wr. Neustadt vorgestellt wurde. Im Fokus dieser Partnerschaft steht das Testen von Drohnen für Anwendungen in zahlreichen Wirtschaftsbereichen. 

Einsatzgebiete für Drohnen in der Wirtschaft sind vielfältig

Schon jetzt sind die Einsatzgebiete für Drohnen in der Wirtschaft vielfältig: von Bau, Vermessung und Infrastrukturinspektionen über den Einsatz in Logistik, Agrar- und Forstwirtschaft bis zur Schadensüberprüfung durch Versicherungen können unbemannte Flugsysteme bereits ihren Mehrwert demonstrieren. Drohnen bilden auch einen gesellschaftlichen Mehrwert: so sind sie etwa für die Ortung von Thermalherden bei Bränden ebenso nützlich wie für das Absprengen von Lawinen oder die Suche von Vermissten bis hin zum Katastropheneinsatz oder zum Einsatz für risikobehaftete Wartungsarbeiten. Drohnen werden mittelfristig eine wesentliche Rolle in der Mobilitätsindustrie einnehmen und zunehmend für Paket-, Logistik- und zukünftige Personaltransporte eingesetzt werden. Denn sie bieten ein Höchstmaß an Flexibilität und Skalierbarkeit und damit an Wettbewerbsstärke. WKÖ und AIRlabs wollen nun vor allem kleinen und mittleren Betrieben die Möglichkeit eröffnen, unkompliziert zu testen, ob und wie Drohnenanwendungen für sie wirtschaftlich sein können.

„Das BMK unterstützt die Airlabs Austria GmbH mit einem Fördervolumen von zwei Millionen Euro. Dadurch ermöglichen wir Testungen unterschiedlichster Innovationen für zivile Drohnen-Anwendungen und machen diese Zukunftstechnologie sicherer und wettbewerbsfähiger. Das stärkt den Wirtschafts- und Forschungsstandort Österreich und ermöglicht dem BMK darüber hinaus in kontinuierlicher Abstimmung mit Akteuren aus Forschung und Industrie die Rahmenbedingungen für die nationale Umsetzung der neuen EU- Verordnung zu schaffen," betont Staatssekretär Magnus Brunner.

Spitzenforschung mit Unternehmen erfolgreich vernetzen

„Wir wollen, dass Innovation in Österreich stattfindet. Dafür gilt es, unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. In NÖ vernetzen wir erfolgreich Spitzenforschung mit Unternehmen im Rahmen der Technopole und der Technologie- und Forschungszentren. AIRLabs wird ebenfalls dazu beitragen, dass unsere Technologie- und Luftfahrtunternehmen, Innovationen im Bereich des „unbemannten Flugverkehrs“ auf den Weltmarkt bringen können. Auch NÖ wird dabei unterstützen“, sagt Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

WKÖ-Präsident Harald Mahrer: „Für Innovation braucht es gerade für unsere KMU kompetente Begleitung und Unterstützung. Hier setzen wir mit unserer Partnerschaft mit AIRlabs Austria an, um unseren Unternehmen Zugang zum Testen ihrer Innovationen zu ermöglichen. Wir sind Sprachrohr und Ansprechpartner für unsere Betriebe, damit Innovationen umgesetzt werden können“.

WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© WKÖ/Marek Knopp WKÖ-Präsident Mahrer: „Wir sind Sprachrohr und Ansprechpartner für unsere Betriebe, damit Innovationen umgesetzt werden können.“

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker: „Innovationen sind Schwungräder für unsere Betriebe und unseren gesamten Wirtschaftsstandort. Sie betreffen alle Branchen und alle Unternehmensgrößen. Innovationen gehen alle Unternehmen an. Und es ist besonders wichtig, gerade auch die vielen kleineren und mittleren Unternehmen auf ihrem Innovationsweg zu unterstützen und bei Innovationsstrategien mitzunehmen.“

AIRlabs Austria entwickelt eine bundesweite, gesamtheitliche Infrastruktur für das Testen von unbemannten Flugsystemen, erklärt der technische Geschäftsführer Joachim Edel: „Wir decken sämtliche Entwicklungsstufen von der Simulation über die Validierung einzelner Bauteile und Nutzlasten, etwa in Klimawindkanälen, Material- oder elektronischen Prüflaboren, bis hin zu tatsächlichen Flugversuchen unter verschiedensten Bedingungen in zahlreichen Fluggebieten ab“. 

Roswitha Wiedenhofer, kaufmännische Geschäftsführerin, hält fest: „Durch die Mitwirkung von 25 namhaften Partnern aus Wissenschaft, der brancheneinschlägigen Wirtschaft und seitens der Bedarfsträger im Konsortium von AIRlabs sind die perfekten Voraussetzungen gegeben, um Innovationen im Bereich unbemannter Flugsysteme voranzutreiben und die österreichische Wirtschaft in diesem rasch wachsenden Marktsegment zu unterstützen“. „Dabei stellen wir sicher, dass der Fokus nicht auf Einzelaspekten, sondern auf einer gesamtheitlichen Betrachtung der unbemannten Fluggeräte liegt“, ergänzt Holger Friehmelt, technisch-wissenschaftlicher Direktor der AIRlabs. 

Synergien zwischen Forschung, Industrie, Anwendern und Lehre

Das drückt sich unter anderem dadurch aus, dass die AIRlabs Infrastruktur österreichweit verteilt ist, quasi bei den Kunden und Nutzern vor Ort. Die FH JOANNEUM aus Graz als ursprünglicher Konsortialführer der Förderantragstellung hat sich dabei auf die Fahnen geschrieben, die Ausgewogenheit der AIRlabs Aktivitäten weiterhin sicherzustellen und die Synergien zwischen angewandter Forschung, Industrie, Anwendern aber auch der Lehre hervorzuheben. „Neben der etablierten Zusammenarbeit mit Luftfahrtverbänden und Clustern wie AAIG und ACstyria erfreut uns der intensive Austausch mit der Wirtschaftskammer Österreich, um auch deren Mitglieder im Bereich unbemannter Fluggeräte erreichen zu können“ schließt Holger Friehmelt ab. 

Hinter AIRlabs stehen zahlreiche hochkarätige Gesellschafter bzw. Konsortialpartner aus verschiedenen Bereichen, u. a. FACC, Frequentis, Schiebel und FH JOANNEUM. Sie beschäftigen sich bereits seit längerer Zeit intensiv mit Fragen rund um die Drohnennutzung und schlagen gemeinsam eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand: AIRlabs Austria wird im FTI-Luftfahrtprogramm „TAKE OFF“ des BMK gefördert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt. (PWK347/PM)

Videostatement von WKÖ-Präsident Harald Mahrer:

WKÖ und BMK Innovationslabor AIRlabs Austria starten Partnerschaft für innovatives Drohnen-Testen


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