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„Klimaschutz – das beste Investment in die Zukunft“

Wirtschaftskammer-Präsident Mahrer stellt Forderungen der Wirtschaft an die Politik vor

Klimaschutz
© WKÖ

Österreich muss bis Jahresende einen Nationalen Energie- und Klimaplan mit konkreten Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen an die EU-Kommission übermitteln. „Das Ziel, bis 2030 die heimischen CO2-Emissionen gegenüber 2005 um 36 Prozent zu senken, ist ambitioniert gesetzt. Nachhaltiger und wirtschaftlicher Klimaschutz birgt aber riesige Chancen für Österreichs Wirtschaft – wenn man das Thema richtig und rasch angeht“, betont WKÖ-Präsident Harald Mahrer. „Denn richtig umgesetzter Klimaschutz ist ein Wachstumsturbo für Österreichs Wirtschaft.“

Umwelttechnologie "Made in Austria" ist international gefragt

Schon jetzt hat die heimische Wirtschaft in der Umwelttechnik ein „super Renommee“, viele Unternehmen sind höchst erfolgreiche Nischenmarktführer. Neun von zehn internationalen Wirtschaftsdelegationen besuchen Österreich mittlerweile, weil sie sich für Umwelttechnologie "Made in Austria" interessieren. Die Bandbreite der Produkte und Dienstleistungen heimischer Betriebe im Eco-Tech-Bereich ist umfassend – das reicht von der intelligenten Abfallvermeidung über E-Mobilität, ökologisches Bauen bis in alle Bereiche der erneuerbaren Energie. Durch die Klimaziele kann das Know-how von österreichischen Betrieben im Bereich der gesamten Umwelttechnik international noch gefragter werden, ist Mahrer überzeugt. Deshalb müsse die Politik jetzt die richtigen Weichen stellen.

„Klimaschutz wird es nicht zum Nulltarif geben – ist aber eines der besten Investments in die Zukunft, wenn wir Verantwortung übernehmen wollen. Wir als Wirtschaftskammer wollen das aktiv vorantreiben.“
WKÖ-Präsident Harald Mahrer

Österreich soll Vorbild- und Pionierland werden

„Klimaschutz wird es nicht zum Nulltarif geben – ist aber eines der besten Investments in die Zukunft, wenn wir Verantwortung übernehmen wollen. Wir wollen das aktiv vorantreiben“, streicht Mahrer hervor. Deshalb hat die Wirtschaftskammer einen Forderungskatalog mit fünf Schwerpunkten für die bestmögliche Erreichung der Klimaziele erarbeitet:

  1. Investitionsanreize für Klimaschutz schaffen
  2. Kapital für Energiewende mobilisieren
  3. Infrastrukturverfahren beschleunigen
  4. Chancen der Jungen durch Klimavorsorgebudgets wahren
  5. Globalen Gleichschritt bei der Klimapolitik forcieren

Die nächste Regierung muss diese Punkte rasch umsetzen, betont Mahrer. Österreich soll international zum Vorbild- bzw. Pionierland werden. „Die Voraussetzungen dafür sind voll gegeben“, so der WKÖ-Präsident.

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