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„JOY“ von Sudabeh Mortezai geht ins Rennen um den Auslandsoscar

Jury entscheidet über österreichischen Kandidaten für den Best Foreign Language Film bei den 92. Academy Awards am 9. Februar 2020

Kinosaal
© WKÖ

Am 3. September 2019 trat die vom FAMA (Fachverband der Film- und Musikindustrie) einberufene Jury für den Auslandsoscar zusammen, um über den österreichischen Kandidaten für die Nominierungen für den Best Foreign Language Film bei den 92. Academy Awards am 9. Februar 2020 zu entscheiden.

Die aus Vertretern der Filmwirtschaft und der Filmschaffenden bestehende Jury hat nach umfassender Diskussion der eingereichten Filmproduktionen einstimmig entschieden, JOY von Sudabeh Mortezai (produziert von FreibeuterFilm) ins Rennen um den nächsten Auslands-Oscar zu entsenden:

Sudabeh Mortezai hat sich in ihrem zweiten Spielfilm JOY mit der Situation nigerianischer Sexarbeiterinnen in Wien auseinandergesetzt, die sich auf dem schmalen Grat zwischen immenser Schuldenlast und prekärem Aufenthaltsstatus (meist vergeblich) bemühen, sich einen Weg in die Unabhängigkeit zu bahnen.

Die Filmemacherin besticht in JOY durch ihr untrügliches Gespür für die richtige Distanz auf eine Realität, die allzu leicht in Voyeurismus kippen könnte und vor allem durch ihren respektvollen Umgang mit den nigerianischen Laiendarstellerinnen, die die fatale Lage dieser Frauen hautnah spürbar machen. JOY führt ein perfides System von Gewinnern und Verlierern vor Augen, das auf beiden Seiten in weiblicher Hand liegt und es nicht nur schwer macht, eine klare Position zwischen Opfern und Tätern einzunehmen, sondern auch zeigt, wie ein gnadenloses System der Ausbeutung Solidarität und Moral zum Luxus macht, den sich keine der Frauen leisten kann.

„A standout in this year’s Venice Days program“, schrieb Variety unmittelbar nach Weltpremiere von JOY in Venedig, wo der Film sowohl mit dem 2018 erstmals an eine herausragende Filmemacherin vergebenen Hearst Prize als auch mit dem Label Europa Cinemas ausgezeichnet wurde. Als eindrucksvolle Bestätigung folgten innerhalb weniger Monate die Hauptpreise bei den Festivals von London, Chicago und Marrakesch. (PWK444)

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