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„Best of Talent“: Auszeichnung für Österreichs beste Lehrlinge und Lehrbetriebe! 

Leitl: Duale Ausbildung als Erfolgsgarant für unseren Wirtschaftsstandort - Schramböck: Lehre als umfassendes Qualifizierungsinstrument für den digitalen Wandel sehen

„Best of Talent“ - Österreichs beste Lehrlinge und Lehrbetriebe mit WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Bundessparten-Obfrau Gewerbe und Handwerk Renate Scheichelbauer-Schuster
© Weinwurm/BSGH „Best of Talent“ - Österreichs beste Lehrlinge und Lehrbetriebe mit WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Bundessparten-Obfrau Gewerbe und Handwerk Renate Scheichelbauer-Schuster

„Für den Erfolg der dualen Ausbildung ist ein Netzwerk aus Lehrbetrieben, Lehrlingen, Berufsschulen und den Eltern verantwortlich. Ihnen allen gilt es Danke zu sagen, denn Top-Leistungen sind nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen“, betonte Montag Abend, Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, im Rahmen von „Best of Talent“, der von der Bundessparte Gewerbe und Handwerk organisierten Auszeichnung für Österreichs beste Lehrlinge und Lehrbetriebe. Die „Besten der Besten“, also Lehrlinge und ihre Lehrbetriebe, zeigen täglich, dass sie Vorbilder für die beste Qualifikation sowie für Mut und Leistungswillen sind.

"Lehre hat Zukunft. Je besser wir uns jetzt bei der Ausbildung unserer jungen Fachkräfte positionieren, umso erfolgreicher wird der heimische Wirtschaftsstandort im internationalen Vergleich abschneiden“, unterstrich Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich.

Lehre fit für Digitalisierung machen

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck unterstrich die besondere Wertigkeit der dualen Ausbildung und der österreichischen Handwerksbetriebe: „Wir wollen die Lehre fit für die Digitalisierung machen. Das Engagement der Lehrbetriebe wie der Lehrlinge, in der Ausbildung ihr Bestes zu geben, ist ein starkes Signal und die Erfolge etwa bei den Berufswelt- und Europameisterschaften geben uns Recht.“ Der nächste Schritt, so Schramböck, müsste darin bestehen, das duale Ausbildungssystem durchlässiger zu gestalten, um die Lehre als umfassendes Qualifizierungssystem zu verstehen. Aus Sicht der WKÖ gelte es insbesondere die Modelle von ´Lehre und Matura´ bzw ´Matura und Lehre´ stärker zu forcieren, damit Jugendliche mit 19 Jahren sowohl über einen Schul- wie einen Berufsabschluss verfügen, erläuterte Leitl seine Bildungsvision für Österreich.

Erhalt des Meisters

Dass Österreich auch weiterhin über eine starke Basis bei der dualen Ausbildung verfüge, sei dem Einsatz der Bundessparte Gewerbe und Handwerk zu verdanken, die sich für den Erhalt des Meisters stark gemacht habe. Deutschland, das vor rund 10 Jahren viele Handwerksbereiche auch für Nichtqualifizierte geöffnet hatte, versuche nun die „Rolle rückwärts“ zu machen und den Meister wieder stärker zu verankern. Der Output dieser Entwicklung wurde etwa bei den vergangenen WorldSkills 2017 sichtbar, wo Deutschland gegenüber anderen Wettkämpfen deutlich schlechter abgeschnitten hat, so Leitl. 

Einen besonderen Auftritt hatte in diesem Jahr Maler Sebastian Gruber, der bei den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi Gold gewann und durch seine herausragende Leistung auch mit dem Titel „Best of nation“ gekrönt wurde. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb habe einen“ „immensen Schub“ ausgelöst, sowohl fachlich als auch persönlich. Eine Teilnahme bei den WorldSkills bzw EuroSkills sei eine „große Chance“, die man als junger Mensch unbedingt nützen sollte. (PWK150/us)

Best of Talent 2018


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