th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Büromöbelhersteller aus Eferding will bis 2025 Klimaneutralität erreichen

Der Büromöbelhersteller hali mit Sitz in Eferding setzt einen weiteren wichtigen Schritt beim Thema Klimaschutz und hat den klimaaktiv Pakt des Bundesministeriums für Klimaschutz unterzeichnet. Gemeinsam mit zehn weiteren österreichischen Unternehmen setzt hali damit ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz.

hali mit Stammsitz in Eferding erzeugt jährlich 115.000 Büromöbel.
© hali hali mit Stammsitz in Eferding erzeugt jährlich 115.000 Büromöbel.

„Der Partnerschaft im klimaaktiv Pakt verbindet Unternehmen die im Nachhaltigkeitsbereich den Anspruch an sich selbst haben einen Schritt vorrauszugehen, aus Überzeugung mehr tun, als es der Gesetzgeber vorschreibt“, betont hali-Geschäftsführer Manfred Huber. Mit zusätzlichen Maßnahmen will hali bis zum Jahr 2025 klimaneutral produzieren und übernimmt damit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz. Als nächster Schritt wird im Jahr 2022 mit der Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität begonnen.

Insgesamt 11 österreichische Unternehmen mit 110.000 Mitarbeitern haben mehr Klimaschutz als gemeinsames Ziel. Mit der Unterzeichnung des klimaaktiv Paktes verpflichten sich diese Betriebe unter Einhaltung strenger Anforderungen zur Halbierung ihrer CO2-Ausstöße bis 2030. Buwog, hali, Hypo Niederösterreich, Mc Donald’s Österreich, ORF, ÖBB, Ölz, Rewe, UniCredit Bank Austria, Vöslauer und Zumtobel haben mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ein Bündnis für den Klimaschutz unterzeichnet, das auf messbaren Ergebnissen fußt. 

hali will bis 2025 klimaneutral zu produzieren

hali geht noch einen Schritt weiter und will in vier Jahren klimaneutral produzieren. Über 90 Prozent des gesamten Strom- und Wärmeverbrauchs des Betriebs fallen in der Zentrale in Oberösterreich an. Hier konnte der Energieverbrauch bereits kontinuierlich reduziert werden. Dies gelang unter anderem durch den Einsatz einer vollautomatisierten und energieeffizienten Produktionsanlage sowie durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung in der gesamten Fertigungsstätte. „Außerdem wurde kürzlich die größte Photovoltaikanlage in der Region in Betrieb genommen. Die Anlage, mit einer Fläche von 5.000 m², liefert 15 Prozent des Strombedarfs. Mit einer Jahresleistung von fast 500.000 Kilowattstunden werden über 100 Tonnen CO2 eingespart, fast ein Fünftel der direkten Emissionen. Trotz der stetigen Bemühungen die Ausstöße zu reduzieren, wird hali 2025 noch CO2-Emissionen verursachen, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten. Die Emissionen, die bis zu dem Zeitpunkt nicht vermieden werden können, werden durch die Investition in wertvolle Klimaschutzprojekte ausgeglichen“, so Huber. 

Wärmebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt

In der Möbelproduktion setzt hali ausschließlich Feinspanplatten mit mindestens 50prozentigem Recyclinganteil ein. Der für die verwendeten Spannplatten benötigte Rohstoff Holz stammt zu mindestens 85 Prozent aus nachhaltig bewirtschafteten, österreichischen Wäldern. Der Verschnitt wird im hauseigenen Biomasse-Heizwerk weiterverwertet. Dadurch kann der gesamte Wärmebedarf des Produktionsstandorts zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Die dadurch eingesparte fossile Energie entspricht dem Jahresgasbedarf von über 120 Haushalten.

Abfallvermeidung ist für hali ebenfalls ein ganz wichtiges Thema: Seit heuer wird durch ein speziell entwickeltes Logistiksystem in den Sommermonaten (wenn kein Wärmebedarf gegeben ist) der gesamte Abfall, der beim Zuschnitt der Platten entsteht, an die Plattenlieferanten retourniert. Dieser Verschnitt wird zu 100 Prozent für die Herstellung neuer Spanplatten verwendet, der gesamte Abfall wird somit wiederverwertet. Die Produktionsmittel werden nach strengen Nachhaltigkeitskriterien geprüft. So entsprechen alle verwendeten Klebstoffe dem österreichischen Umweltzeichen und dem Nachhaltigkeitsstandard des europäischen LEVEL-Zertifikats. 

42 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2020

hali ist einer der führenden Büromöbelhersteller in Österreich. Jährlich werden 115.000 Büromöbel für Start-ups, KMUs, Großunternehmen sowie Endkonsumenten gefertigt. Das Unternehmen wurde vor 79 Jahren gegründet und ist heute mit sieben Vertriebsniederlassungen in Österreich und Außendienstmitarbeitern im südlichen Deutschland vertreten. Der Gesamtumsatz hat 2020 insgesamt 42 Mio. Euro betragen. Das Unternehmen beschäftigt 230 Mitarbeiter.

www.hali.at

Das könnte Sie auch interessieren

So wird der erweiterte Standort in Ennsdorf aussehen. (Grafik der fertigen Anlage)

Öl und Energie aus Pflanzen

Die VFI GmbH aus Wels errichtet am Standort in Ennsdorf eine neue Ölmühle und eine Bio-Fermentationsanlage zur Energieerzeugung. mehr

Betten Reiter bietet Kunden während des Lockdowns Click&Collect sowie volles Beratungsservice. (Foto mit Produkten von Betten Reiter in Filiale)

Gut beraten auch während des Lockdowns

Kunden von Betten Reiter können auch während des Lockdowns per Click&Collect-System einkaufen und sich von Mitarbeitern telefonisch oder per Mail beraten lassen. mehr

Turmstrom

Doppler Gruppe eröffnet erste Turmstrom-Tankstelle in Neumarkt

Die Doppler Gruppe mit Sitz in Wels erweitert ihr ganzheitliches Energiekonzept und eröffnet die erste Turmstrom-Tankstelle in Neumarkt in der Steiermark. Damit setzt sich der Tankstellenbetreiber weiter für den flächendeckenden Ausbau der E-Mobilität vor allem in den ländlichen Bereichen ein. mehr