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Die Kreativen, nicht die Perfekten gewinnen – wettbewerbsfähig in einer digitalen Welt

Studie zeigt: Unternehmen, die talentierte Mitarbeiter anziehen, technologische und digitale Möglichkeiten nutzen, geschickt kooperieren und dadurch rasch das bessere Geschäftsmodell platzieren und damit den strategischen Wandel besser meistern, gehören künftig zu den Gewinnern.

© Die TOP-Herausforderungen in einer digitalen, globalisierten Welt

Zu diesem zentralen Ergebnis kommt die branchenübergreifende Studie „Creating Competitiveness“ von Sabine Reisinger und Franz Strehl, Institut für Strategisches Management, und Johannes M. Lehner, Institut für Organisation und globalen Managementstudien der JKU. Dafür wurden 100 Top-Manager der 500 umsatzstärksten Unternehmen Österreichs zu den Herausforderungen der digitalen globalisierten Welt interviewt.

Während bislang die besseren Produktionstechnologien, das ausgereiftere Produkt oder die bessere Markenposition über den Erfolg entschieden, wird sich das in einer komplexen und dynamischen Unternehmensumwelt gravierend ändern: „Es fressen die Schnellen die Langsamen, es gewinnen die Kreativen und nicht die Perfekten“, skizziert Reisinger.

Digitalen Wandel mit den besten Köpfen meistern

Um diesen bereits laufenden Wandel bewältigen zu können, müssen viele Unternehmen neue Fähigkeiten erwerben bzw. aufbauen. Dabei zeigen sich sektoral unterschiedliche Anforderungen.
In der Produktion sind digitale Technologien zur Optimierung der Produktionsprozesse bereits vielerorts implementiert. Größte Herausforderung: qualifizierte, engagierte Mitarbeiter für das Unternehmen zu begeistern (57 %).

Digitalisierung ist mit Abstand die größte Herausforderung für den Handel (63 %). Nur wer digitale Technologien integriert und Daten intelligent nutzt, wird aus Sicht der Top-Manager Erfolg haben. Dazu bedarf es qualifizierte Mitarbeiter, eine weiterentwickelte Organisation und digitale Kompetenzen.

In Zeiten, in denen spezialisiertes Personal knapp ist, sind sie der entscheidende Wettbewerbsfaktor für Dienstleister (75 %). Noch dazu, wenn zusätzliche Kompetenzen erforderlich werden, um digitale Technologien nutzbar zu machen.

Die schnellen Kreativen formen den Wettbewerb

Qualifiziertes Personal wird  zwar als wichtigster knapper Faktor erkannt, Strategien orientieren sich jedoch noch am Traditionellem, sprich an den Anforderungen der Absatzmärkte und den Aktivitäten der Mitbewerber.

Digitale Technologien ermöglichen neben Optimierung und Produktivitätssteigerung auch die Generierung neuer Geschäftsmodelle. In der Realität gehen jedoch nur sehr wenige Unternehmen vollkommen neue Wege. Die meisten Top-Manager setzen auf bekannte Stärken und etablierte Wettbewerbsvorteile. „Dies erklärt, dass viele Bewahrer tiefgreifende Veränderungen quasi verschlafen, während einige wenige Kreative neue Wettbewerbsarenen gestalten und sich ihre Positionen im Wettbewerb sichern“, sagt Reiseinger.

Kooperieren ist in einer globalisierten und digitalen Welt zweifellos von Vorteil, wenn es in komplexen und dynamischen Umwelten um das rasche Etablieren innovativer Geschäftsmodelle geht. Die Studie zeigt jedoch, dass traditionelle hierarchische Unternehmen und technokratische Organisationen hier an unüberwindbare Grenzen stoßen. „Das erklärt, warum zwar viele Top-Manager von der Notwendigkeit innovativer Geschäftsmodelle reden, aber nur wenige Unternehmen diesen Weg beschreiten“, so Reisinger.

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