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Werbung fordert mehr Steuerfairness

Die Werbewirtschaft nimmt einen neuen Anlauf zur Abschaffung einer weltweit einzigartigen wettbewerbsverzerrenden Steuer, der Werbeabgabe.

Symbolbild Einkaufen mit Handy
© AdobeStock.com

Seit 2000 gibt es in Österreich eine Werbeabgabe von 5 Prozent. Diese Form der generalisierten Werbesteuer ist weltweit einzigartig und ein Wettbewerbsnachteil für den Wirtschaftsstandort Österreich. „Unter Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die Regierung noch dazu beschlossen, die Werbeabgabe auch auf den Online-Bereich auszuweiten“, so Christof Schumacher, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in Oberösterreich.

Gesamte Wirtschaft profitiert

Christof Schumacher
© Wakolbinger Christof Schumacher
„Wir fordern eine komplette Abschaffung dieser Bagatellsteuer. Das käme der ganzen Wirtschaft zugute, die mit einem Schlag mehr Geld zur effektiven Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung hätte. Außerdem stellt diese Steuer im internationalen Geschäft eine extreme Wettbewerbsverzerrung dar.“ Schumacher fordert ein faires Steuersystem, das vor allem auch die Digitalgiganten wie Apple, Facebook & Co in die Pflicht nimmt. Aktuell werden rund 108 Mio. Euro Werbeabgabe pro Jahr von Auftraggebern der werbetreibenden Wirtschaft auf Werbung in Fernsehen, Radio und Printmedien entrichtet.

Zugang zu Förderungen öffnen

„Als wissensbasierte Dienstleister ist der Werbewirtschaft auch der Zugang zu vielen Förderungen versagt“, beklagt Schumacher eine weitere Ungleichbehandlung. Eine Gleichstellung mit der klassischen Produktion befeuert die hybride Wertschöpfung und davon profitiert die gesamte Wirtschaft.

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