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WKOÖ-Präsidentin Hummer: Wir müssen beim Übersee-Export noch breiter werden

Unberechenbare Lage in den USA auch als Chance sehen und Exportpotenziale auf verstärkt Überseemärkten heben. Denn zahlreiche Länder in Asien, Afrika und Amerika sind Wachstumsmärkte der Zukunft.

Amerika
© WKO In Übersee hat Oberösterreichs starke Exportwirtschaft noch viel Luft nach oben.

Oberösterreichische Unternehmen, die Märkte außerhalb Europas beliefern, stehen momentan vor grundlegenden Richtungsentscheidungen. Denn viele sind mit der zunehmenden Unberechenbarkeit des wichtigsten Exportmarktes in Übersee, den USA, konfrontiert. Aufgrund des hohen Exportvolumens – mit 2,4 Mrd. Euro geht etwas mehr als ein Drittel der heimischen Übersee-Ausfuhren in die Vereinigten Staaten – können in Washington getroffene Entscheidungen (Stichworte US-Schutzzölle, Iran-Sanktionen) für oö. Unternehmen durchaus schmerzhaft ausfallen.  

„Nicht nur zwischen New York und Los Angeles weiß man aber um die herausragende Qualität von Produkten ‚made in Upper Austria‘ Bescheid. Produkte und Know-how unserer Betriebe sind längst weltweit gefragt“, weiß WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. Deswegen müsse man die unberechenbare Lage in den USA auch als Chance sehen. Hummer: „Unsere Exportunternehmen müssen sich im Hinblick auf ihre Märkte noch breiter aufstellen.“ Gemeint ist damit keine Abkehr von US-Geschäften, sondern vielmehr ein Minimieren des eigenen Risikos.  

Zwar exportieren unsere Betriebe bereits Waren im Wert von über 3,9 Mrd. Euro nach Fernost, Südostasien, Ozeanien, Subsahara-Afrika und die restlichen Länder in Nord- und Südamerika. „Damit ist das Ende der Fahnenstange an Exportchancen in diesen Regionen bei weitem nicht erreicht“, so die WKOÖ-Präsidentin. Während in manchen Ländern gerade ein industrieller Entwicklungsprozess stattfindet und es dort großen Aufholbedarf gibt, zählen andere zu den weltweit führenden Technologienationen. Diese Heterogenität eröffnet in nahezu allen Branchen beste Exportchancen. „Wenn wir im internationalen Wettbewerb stärker werden möchten, müssen wir diese Dynamik in den vielen kräftig wachsenden Überseemärkten verstärkt nutzen und konsequent punkten. Allein auf Europa zu setzen, wäre bei weitem zu wenig“, zeigt Hummer eine entscheidende Perspektive für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich auf. „Unser Ziel ist es daher auch, dass wir 2020 mehr als 25 Prozent unserer gesamten Warenexporte nach Übersee liefern.“ 

Maßgeschneiderter Export-Support

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich setzt deshalb weiterhin auf personalisierte Unterstützung von Exportunternehmen, etwa beim „Wirtschaftsdelegierten-Sprechtag“ Übersee. 24 Wirtschaftsdelegierte aus Amerika, Südasien, Fernost und Subsahara-Afrika führten am 14. Juni 165 individuelle Beratungsgespräche zu sämtlichen Exportthemen. Ein spezielles Beratungsformat gibt es auch für international vielversprechende Start-ups: In einer halbstündigen Pitching-Session können sich die jungen Unternehmen von einer Gruppe von Wirtschaftsdelegierten frisches Wissen und wertvolles Feedback für ihre Expansionspläne in Überseeregionen sichern.

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