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Fachkräftemangel brennt Tischlern, Einrichtungs- und Elektrofachhandel unter den Nägeln

Ausgebildete zur Rückkehr in ihre angestammten Berufe animieren – Tischler, Einrichtungs- und Elektrofachhandel starten AMS-Kooperation

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© AdobeStock.com Qualifizierte Kräft sind im Einrichtungs- und Elektrofachhandel geneuso wie bei den Tischlern mittlerweile Mangelware.
„Es brennt unter den Nägeln“, bringen Alois Kitzberger, Landesinnungsmeister der Tischler und Holzgestalter, und Hubert Kastinger, Gremialobmann des Elektro- und Einrichtungsfachhandels, die Lage auf den Punkt. Was die beiden Branchenvertreter meinen, ist der eklatante Fachkräftemangel, mit dem die rund 3300 oö. Betriebe mittlerweile zu kämpfen haben.

Aktuell zählen beide Branchen zusammen rund 32.000 Beschäftigte, sie könnten laut vorsichtiger Hochrechnung aber gut 1500 qualifizierte Mitarbeiter zusätzlich einstellen, finden diese aber auf dem Arbeitsmarkt nicht. „Es gibt eine große Lücke an ausgebildeten Kräften, die sich auf die Annahme von Aufträgen negativ niederschlägt. Es gibt Fälle, wo Betriebe sogar Aufträge ablehnen müssen, weil sie diese wegen fehlender Fachkräfte nicht im geforderten Zeitrahmen abarbeiten können“, weiß Tischlerinnungsmeister Kitzberger aus der Branche. Ähnlich sei die Lage im Elektro- und Einrichtungsfachhandel, der gerade bei größeren Anschaffungen sehr beratungsintensiv sei. „Dazu braucht es aber ausgebildete Fachberaterinnen und Fachberater, die derzeit kaum bis gar nicht zu finden sind“, berichtet Gremialobmann Kastinger.

Angesichts dieser teilweise prekären Fachkräftesituation legen die Branchenvertretungen nicht die Hände in den Schoß, sondern haben gemeinsam mit dem AMS OÖ eine Kooperation gestartet, bei der (ehemalige) Fachkräfte zur Rückkehr in ihre angestammten Berufe Tischler, Einrichtungs- sowie Elektro-/Elektronikfachberatung motiviert werden sollen. Die gemeinsame Offensive richtet sich besonders an Personen, die eine Lehrausbildung in diesen Berufen absolviert haben, aber nicht mehr in der Branche tätig und möglicherweise sogar arbeitslos sind. Außerdem werden auch arbeitslos gemeldete Personen, die ein Interesse an diesen Jobs haben, gezielt angesprochen.

„Zu diesem Zweck haben wir einen Info-Folder kreiert, der über die regionalen AMS-Stellen bei Beratungen gezielt an potenzielle Bewerber verteilt wird“, präzisieren Kitzberger und Kastinger. Die Offensive steht unter der Devise „Mit Ihrer Stärke zum passenden Job: einsteigen – weiterbilden – bewerben“. Jobsuchende finden auch auf den Branchenhomepages Unternehmen mit freien Stellen: 

Tischler und Holzgestalter

Elektro- und Einrichtungsfachhandel

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