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Unternehmen brauchen attraktivere Pauschalierungsmöglichkeiten

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer: „Eine Umfrage unter den Unternehmen untermauert den Handlungsbedarf.“

Großzügigere Pauschalierungen helfen, sich auf das Geschäft zu konzentrieren, statt Formulare auszufüllen.
© WKO Großzügigere Pauschalierungen helfen, sich auf das Geschäft zu konzentrieren, statt Formulare auszufüllen.

„Die Pläne der Regierung für die Steuerreform 2020 stimmen mich sehr zuversichtlich. Viele Vorschläge der WKOÖ werden aufgegriffen. KöSt-pflichtige Betriebe warten schon längst auf eine Senkung auf zumindest 20 Prozent. Außerdem braucht die Wirtschaft dringend bürokratische Entlastungen wie die Vereinfachung der Lohnverrechnung oder neue attraktivere Möglichkeiten der Steuerpauschalierung. Mit guten Ideen soll insgesamt die Abgabenquote unter 40 Prozent sinken. Das ist schaffbar“, ist WKOÖ-Päsidentin Doris Hummer überzeugt.

Derzeit können mit der so genannten Basispauschalierung, je nach Tätigkeit, 6 bzw. 12 Prozent des Umsatzes pauschal als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Daneben gibt es noch eine Reihe von speziellen Branchenpauschalierungen. Eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftskammer Oberösterreich hat ergeben, dass über 84 Prozent die Pauschalierungsmöglichkeiten nicht nutzen. Als Grund dafür, haben rund 72 Prozent der Befragten angegeben, dass sie mit dem Ansatz der tatsächlichen Betriebskosten besser fahren.  

Für Präsidentin Hummer entsprechen die Pauschalierungssätze deshalb nicht mehr den wirtschaftlichen Gegebenheiten: „Viele unserer Mitglieder machen von der Pauschalierung keinen Gebrauch, weil es für sie steuerlich einfach günstiger ist, ganz normale Aufzeichnungen zu führen. Großzügigere Pauschalierungen helfen, sich auf das Geschäft zu konzentrieren, statt Formulare auszufüllen. Deshalb fordert die Wirtschaft schon seit langem einen Ausbau der Pauschalierungsmöglichkeiten.“ Auch in der WKOÖ-Umfrage hat die Mehrheit für einen Ausbau der Pauschalierungsmöglichkeiten votiert. 

„Eine deutliche Anhebung der Pauschalierungssätze wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung. Man muss aber immer das Gesamtpaket betrachten. Der Pauschalierungssatz ist nämlich nicht der einzige Hebel“, so Hummer. Damit die Einkommensteuerpauschalierung wieder zum Erfolgsmodell wird, fordert WKOÖ-Präsidentin Hummer, dass die Wirtschaft intensiv in die Neugestaltung eingebunden wird. Für Präsidentin Hummer, muss ein neues Modell jedenfalls freiwillig bleiben, weil die Pauschalierung nicht für alle vorteilhaft ist. Außerdem sind natürlich Branchenspezifika ausreichend zu berücksichtigen.

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