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Welser Richter Pharma legte 2021 wirtschaftlich spürbar zu

Richter Pharma war auch im zweiten Corona-Pandemiejahr verlässlicher Partner für eine lückenlose Arzneimittelversorgung. Wirtschaftlich setzte das Unternehmen seinen Wachstumspfad konsequent fort.

Richter Pharma AG
© Richter Pharma AG

Die Richter Pharma AG ist mit über 400 Mitarbeitern an fünf Standorten in Österreich als Pharmahersteller, Vollgroßhändler und Logistikdienstleister in der Human- und in der Veterinärmedizin tätig. Das Welser Familienunternehmen hat 2021 beim Umsatz und Ergebnis jeweils zweistellig zugelegt. „Wachstumstreiber waren die Veterinär-Eigenmarken sowie der Großhandel und Logistik, teilten CEO Roland Huemer und Eigentümer Florian Fritsch mit.

Umsatz auf Rekordniveau

Der Umsatz stieg 2021 auf ein Rekordniveau von 630 Mio. Euro (+ 12 Prozent), das Ergebnis vor Abschreibungen wuchs auf 12,5 Mio. Euro (+ 16 Prozent). Für heuer plant Richter Pharma eine Verstärkung der Belegschaft mit rund 30 neuen Mitarbeitern und mit über 100 Mio. Euro das größte Investmentvolumen in der Unternehmensgeschichte. So sollen in den kommenden sieben Jahren 30 Mio. Euro in die Verdreifachung der eigenen Produktion investiert werden. Der Spatenstich soll heuer im Herbst erfolgen, Fertigstellung erstes Halbjahr 2024. In den Ausbau des Produktportfolios werden weitere 30 Mio. Euro gesteckt. Für die Zusammenführung von zwei Logistikstandorten sind ebenfalls 30 Mio. vorgesehen, 10 Mio. Euro für Digitalisierung.

Als vollsortierter Pharmahandel mit gesetzlichem Versorgungsauftrag war das Unternehmen auch bei der Covid-Impfstoff-Distribution und Verteilung von Antigentests im Einsatz. Mit Medikamenten werden viele öffentliche Apotheken und hausapothekenführende Ärzte beliefert. Zuletzt konnte auch die Ausschreibung der öffentlichen Hand für einen Vier-Jahres-Vertrag zur Versorgung unter anderem der Justizanstalten gewonnen werden.

Fast 700 Zulassungen

In der Pharmalogistik, die rund 388 Mio. Euro zum Gesamtumsatz beiträgt, ist man Partner für 50 internationale Pharmaunternehmen.  Der für die Covid-Impfstoffe erweiterte Freeze-Bereich bei minus 20 Grad kommt auch dem Trend zu Medikamenten entgegen, die Kühlung brauchen. Von der OÖ. Gesundheitsholding ist Richter mit dem Aufbau eines Krisenlagers beauftragt worden. Der Veterinärbereich verzeichnete beim Umsatz eine Steigerung um rund 12 Prozent auf 120 Mio. Euro. Mit der eigenen Veterinär-Arzneimittelproduktion – Umsatzanteil 20 Mio. Euro und hoch zweistellig gewachsen – ist man besonders im Schmerzmanagement tätig. Bis 2030 soll das Produktportfolio um neue, auf chronische Krankheiten fokussierte Therapien erweitert werden. Derzeit hält das Unternehmen hier fast 700 Zulassungen. Bis 2026 sollen es rund 1000 werden. Geliefert wird in 54 Länder.

Sorgen bereiten den Firmenchefs neben dem Arbeitskräftemangel die Kostensteigerungen für Diesel, die mehrere 100.000 Euro im Zustellbereich ausmachen. Hinzu kommen noch Energiepreiserhöhungen und die zu erwartenden Kollektivvertragserhöhungen. Zum Thema Gasversorgung, es wird zur Dampferzeugung in der Produktion und Heizung benötigt, gehen sie von einer Priorisierung ihres zur kritischen Infrastruktur zählenden Unternehmens aus, denken aber dennoch an Alternativen wie Holzpellets und Photovoltaik.

www.richter-pharma.at

3D-Ansicht des Produktionsneubaus der Richter Pharma AG.
© Richter Pharma AG 3D-Ansicht des Produktionsneubaus der Richter Pharma AG.

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