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Rot-Weiß-Rot-Card: Neuer Reformschritt stärkt Offensive gegen den akuten Fachkräftemangel

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer: „Mit Abschaffung der Nachweispflicht für ortsübliche Unterkunft, Anpassung der Mindestgehälter sowie Verfahrens-Digitialisierung werden dreiwesentliche WK-Forderungen umgesetzt.“

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer
© Robert Maybach
„Die Richtung stimmt!“, kommentiert WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer den heutigen Ministerratsbeschluss für eine Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Card. „Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Rot-Weiß-Rot-Card nur dann einen starken Sog auf dringend benötigte Fachkräfte entwickeln kann, wenn überzogene und realitätsfremde Hürden abgebaut werden. Die neuen Reformschritte tun genau das und sind deckungsgleich mit jenen Maßnahmen, die von der Wirtschaftskammer schon seit längerem gefordert werden.“

Bürokratische Hürde wurde eliminiert

Durch die Abschaffung der Nachweispflicht für ortsübliche Unterkünfte wird eine wesentliche bürokratische Hürde für den Zugang von dringend benötigten Arbeitskräften eliminiert. Erfreulich ist außerdem, dass der Verfahrensablauf digitalisiert wird. Das ermöglicht künftig eine raschere Übermittlung der relevanten Dokumente zwischen den involvierten Behörden und somit wesentlich schnellere Verfahren.

Die weit über den kollektivvertraglichen Mindestgehältern liegenden Gehaltsanforderungen für sonstige Schlüsselkräfte (Werte 2019 für über 30jährige: 3.132 Euro Brutto + Sonderzahlungen bzw. für unter 30jährige: 2.610 Euro Brutto + Sonderzahlungen) stellten eine weitere große Hürde für die qualifizierte Zuwanderung nach Österreich im internationalem Wettbewerb dar. Der vorliegende Ministerratsbeschluss sieht eine Absenkung der Mindestgehälter für sonstige Schlüsselkräfte um rund 500 Euro Brutto vor. So wird immer noch eine ortsübliche Entlohnung sichergestellt und eine wesentliche Eintrittshürde beseitigt.

Fachkräftesicherung hat oberste Priorität

„Das Thema Fachkräftesicherung hat für uns oberste Priorität. Und dafür muss auch weiterhin an vielen kleinen und großen Stellschrauben gedreht werden“, betont Präsidentin Doris Hummer. „Durch den heutigen Ministerratsbeschluss sind drei wichtige Weichenstellungen erfolgt. Dieser zukunftsorientierte Kurs muss allerdings intensiv und nachhaltig weiterverfolgt werden. Beispielsweise brauchen wir noch praxisnahe und unbürokratische Lösungen für den Umstieg aus der dualen Ausbildung in die Rot-Weiß-Rot-Card.“

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