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Altersvorsorge: Viele Frauen verlassen sich auf den Partner

Frauen bekommen deutlich weniger Pension als Männer – und das oft trotz jahrzehntelanger Arbeit. Umso wichtiger ist es, dass sich Frauen mit privater Altersvorsorge befassen und sich nicht auf die Versorgung durch den Partner verlassen, warnen Oberösterreichs Versicherungsmakler anlässlich des internationalen Weltfrauentags am 8. März.

Frau mit Sparschwein
© contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Laut Statistik Austria betrug die durchschnittliche Höhe der im Jahr 2019 neu zuerkannten Pensionen bei Männern 1.825 Euro, bei Frauen 1.208 Euro – ein Minus von rund einem Drittel gegenüber den Männern. Jede zweite Frau muss mit weniger als 1.000 Euro Pension im Monat auskommen.

Lange Teilzeitphasen und Kindererziehungszeiten können im schlimmsten Fall in die Altersarmut führen, warnen Experten. Allerdings verdienen Frauen schon beim Berufseinstieg deutlich weniger als Männer, spätestens mit 30 Jahren – im Schnitt mit der Geburt des ersten Kindes – geht die Lohnschere deutlich auseinander.

Folgen für die Höhe der Pension

Das wirkt sich im Alter fatal auf die Höhe der Pension aus. „Trotzdem verlassen sich viele Frauen bei der Altersvorsorge auf den Staat oder den Partner“, weiß der Fachgruppenobmann der oö. Versicherungsmakler, Johann Mitmasser. Viele Frauen nehmen sich nicht die Zeit für eine professionelle Finanzplanung, weil sie oft mit Doppelbelastungen zu kämpfen haben. Zudem haben Frauen nach wie vor oft Hemmungen, sich mit Finanzthemen zu befassen. Auch die hohe Scheidungsrate ist häufig ein Grund für Altersarmut. Auf die Rente des Ehepartners zu setzen, kann daher schlimme Folgen haben.

Breite Palette an  Vorsorgelösungen

Während Gesundheit und Wohnung in der Regel gut abgesichert sind, gibt es bei Produkten zur Risikovorsorge wie Kapitallebens- und Pensionsversicherungen sowie Berufsunfähigkeit erhebliche Versorgungslücken. „Österreichs Versicherungswirtschaft bietet eine breite Palette an flexiblen Vorsorgelösungen an, die speziell auf die Bedürfnisse und Lebensumstände von Frauen ausgerichtet sind“, weiß Fachgruppenobmann-Stellvertreter Franz Waghubinger. Moderne Vorsorgelösungen für Frauen bieten die Möglichkeit variabler Prämienzahlungen und variabler Auszahlungszeiten, die sich an der Lebenssituation orientieren. So sollte auch die Weiterführung des Versicherungsschutzes während der Karenzzeit möglich sein. „Wie für alle Vorsorgeprodukte gilt auch für die flexible Vorsorge für Frauen: Je früher man mit dem Ansparen beginnt, desto besser“, so Mitmasser und Waghubinger.

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