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Passantenfrequenz in Linz bleibt stabil und verteilt sich wieder stärker im Stadtgebiet

Die Passantenfrequenz in Linz bleibt stabil und verteilt sich stärker im Stadtgebiet. Das ist das Ergebnis der Frequenzmessung, die von 8. bis 13. Oktober 2018 durchgeführt wurde.

Frauen beim Einkaufen
© Röbl

„Der Kuchen wird aufgrund zusätzlicher Konkurrenz auf der grünen Wiese und stark wachsendem Online-Handel nicht größer, sondern verteilt sich anders“, fassen der Linzer Wirtschaftsreferent Bernhard Baier, WKO-Bezirksstellenobmann Klaus Schobesberger und Werner Prödl, Obmann des Linzer City Rings, die Ergebnisse zusammen. Nach dem Hoch von 2017 haben sich die Frequenzwerte wieder auf dem Niveau der Vorjahre eingependelt.Die Landstraße bleibt mit 212.200 Besuchern auf hohem Niveau, Hauptstraße (48.000) und Herrenstraße (26.500) legten leicht zu, die Mozartstraße (48.200), Wiener Straße (22.700) und die Altstadt (17.700) haben etwas niedrigere Werte.

Starke Marktstellung

„Dass die Frequenzzahlen eine konstant stabile Entwicklung aufweisen, ist der Beweis für die starke Marktstellung der Innenstadt“, kommentiert Vizebürgermeister Bernhard Baier die Ergebnisse. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass dem Handel insgesamt noch weitere Herausforderungen bevorstehen. Entscheidend wird es daher sein, der Online-Konkurrenz mit neuen Ideen zu begegnen und Strategien zu entwickeln. Das Wirtschaftsressort unterstützt gemeinsam mit dem Land und Wirtschaftskammer die Handelsbetriebe mit regionaler Wirtschaftsförderung sowie aktiver Einkaufsstraßenbetreuung. Dieses Service soll ausgebaut werden, damit die Attraktivität der Innenstadt sichergestellt ist. „Eine neue Geschäftsflächenoffensive soll Leerstände reduzieren und mit einem Wettbewerbsscheck sollen Handels- und konsumnahe Dienstleistungsbetriebe in der Innenstadt unterstützt werden”, betont Baier.

Stationärer Handel muss selbst im Internet präsent sein

Klaus Schobesberger
© WKOÖ
„Der stationäre Handel muss selbst im Internet präsent sein und Social Media-Kanäle nutzen. Jeder zweite Kunde informiert sich im Internet über ein Produkt, bevor er ins Geschäft geht und es dort kauft“, betont WKO-Bezirksstellenobmann Klaus Schobesberger. Immer mehr Handelsbetriebe stellen ihr Sortiment mit Bestellmöglichkeit auf ihre Homepage und bieten Versand oder die Abholmöglichkeit im Geschäft an.

Deshalb bietet die WKO zielgerichtete Beratungs- und Förderangebote, um unseren ,analogen‘ Händlern den Weg zu den vielfältigen digitalen Chancen zu ebnen, wie z.B. das KMU Digital Förderprogramm. Auch städtebauliche Maßnahmen wie eine Begegnungszone oder Investitionen von Immobilieneigentümern bringen Einkaufsstraßen neuen Schub.

Auch die Konsumenten haben es in der Hand

„Wir sehen, dass im Bereich Internethandel besonders die großen ausländischen Player ihren Marktanteil von Jahr zu Jahr erheblich steigern“, so Werner Prödl, Obmann des Linzer City Rings. „Wir appellieren an die Konsumenten, bei jeder Bestellung zu überlegen, ob dies wirklich so vorteilhaft ist. Schwächt doch jede solcher Bestellungen den stationären Handel.“ Leerstände haben unterschiedliche Gründe und sind nicht einfach gleichzusetzen mit fehlender Attraktivität, sondern sehr oft sind auch wirtschaftliche Überlegungen von Vermietern die Ursache. Der Handel akzeptiert nicht mehr alle geforderten Mieten, braucht weniger Verkaufsflächen und ist, was Ablösen, Investitionen und langjährige Mietverträge betrifft, restriktiver geworden. Einige Geschäftsflächen genügen auch den modernen Ansprüchen im Handel nicht mehr. Hier sind Flexibilität und Investitionsbereitschaft der Vermieter notwendig, so Prödl.

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