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Oö. Onlinehandel setzt auf Qualität

Mit dem Gütesiegel „Österreichischer Onlineshop“ will das Landesgremium des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels den Kunden die Orientierung im Internethandel erleichtern

Oö. Onlinehandel
© WKOÖ

Der Onlinehandel ist heute aus der internationalen Handelswelt nicht mehr wegzudenken. Allein in Oberösterreich zählt das Landesgremium des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels mittlerweile knapp 1000 Onlinehändler als Mitglieder. Der Onlinehandel hat sich weltweit als neue Vertriebsform etabliert. Deshalb ist es Gremialobmann Martin Sonntag ein besonderes Anliegen, diese Handelsform nach bestimmten Qualitätskriterien abzuwickeln. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Kunde sehr wohl gesteigertes Interesse daran hat, bei österreichischen Händlern einzukaufen. Das geht klar aus einer Untersuchung hervor, die IMAS International im Auftrag des oö. Landesgremiums durchgeführt hat.

37 Prozent kaufen monatlich im Internet

37 Prozent der Österreicher ab 16 Jahren – und damit beinahe zwei Fünftel der Zielbevölkerung – gaben an, zumindest einmal im Monat etwas im Internet zu kaufen. Jeder Zehnte shoppt täglich bzw. beinahe täglich auf Internet-Plattformen oder Firmen-Homepages, zitiert Paul Eiselsberg von IMAS International aus der Umfrage.

Für den Kauf unterschiedlicher Produkte nutzen die Österreicher sowohl den stationären Handel als auch den „virtuellen Shop“: Etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung (54 Prozent) kauft manche Produkte in Geschäften vor Ort und andere im Internet bei Onlineshops oder Onlinehändlern. Ein Kauf ausschließlich im Internet wird von den Österreichern hingegen noch nicht praktiziert.

In den Augen der Österreicher sprechen vor allem die zeitliche Flexibilität bzw. die Erreichbarkeit für den Kauf im Internet. Eine gute Produktqualität, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie eine große Auswahl werden sowohl dem stationären Handel als auch dem virtuellen Einkaufsraum zugeschrieben. Personen, die manche Produkte nicht nur im Geschäft, sondern auch im Internet kaufen, nennen für den Online-Einkauf durchschnittlich zwei Motive. Die häufigsten Begründungen: der Preis bzw. das Preis-Leistungsverhältnis, die große bzw. internationale Auswahl, der Convenience-Faktor (einfach, bequem, praktisch) sowie die Zeitunabhängigkeit und Zeitersparnis.

Was die Herkunft der Anbieter anlangt, spricht sich die absolute Mehrheit der Österreicher dafür aus, dass man bei österreichischen Händlern einkaufen sollte, um Arbeitsplätze in Österreich zu unterstützen. Vor allem jene Gruppen, die vergleichsweise selten im Internet einkaufen, sprechen sich überdurchschnittlich stark dafür aus, österreichische Händler durch einen Kauf zu unterstützen.

Neues Gütesiegel „Österreichischer Onlineshop“

Und genau hier hakt die Branchenvertretung mit der Schaffung eines eigenen Qualitätssiegels für österreichische Onlinehändler ein, betont Gremialobmann Sonntag. Dieses Siegel soll vor allem Konsumenten im Internethandel als Orientierungshilfe dienen. Das Logo „Österreichischer Onlineshop“ deutet darauf hin, dass dieser Händler Wert auf heimische Wertschöpfung legt und zudem im Inland für den Kunden erreichbar ist.  

Verwenden dürfen dieses Siegel im Onlinehandel alle oö. Unternehmen, die eine aktive Handelsberechtigung nachweisen können. Erhältlich ist es beim oö. Landesgremium des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels in der WKO Oberösterreich, Tel. 05-90909-4331. Gremialobmann Sonntag zeigt sich zuversichtlich, dass sich das neue Siegel österreichweit als Qualitätssymbol für den Onlinehandel durchsetzen wird.   

Online-Award holt heimische Firmen vor den Vorhang

Eine weitere Aktion zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und des Images heimischer Onlinehändler startet das Landesgremium mit dem heuer erstmals initiierten Online-Award. Es gibt in Oberösterreich bereits an die 1000 Online-Shops und es werden kontinuierlich mehr. „Die meisten von ihnen sind allerdings der breiten Öffentlichkeit noch kaum bzw. gar nicht bekannt“, hat die Gremialgeschäftsführerin des oö. Versand-, Internet- und allgemeinen Handels in der WKOÖ, Barbara Postl, großes Interesse daran, das zu ändern.

Und dazu soll vor allem der heuer erstmals für Spitzenleistungen im Versand- und Internethandel verliehene oö. Online-Award einen wertvollen Beitrag leisten. Bewerben können sich dafür alle Händler, die einen Online-Shop betreiben. 

Ausgeschrieben ist der Online-Award in drei Kategorien:  

  • Start-ups
  • etablierte Unternehmen und
  • Dienstleister, die Händler dabei unterstützen, online erfolgreich zu sein

Für die Teilnahme müssen Firmen auf ooe-onlineaward.at ein Formular ausfüllen. Einsendeschluss ist der 10. September. Aus allen Bewerbungen werden drei Unternehmen je Kategorie nominiert. Die Bewertung erfolgt durch eine zehnköpfige Experten-Jury. 

Die Preise werden am 8. November in der voestalpine Stahlwelt im Rahmen einer Galaveranstaltung, zu der alle Bewerber eingeladen sind, verliehen.


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