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Oberösterreichische Exporterfolge im globalen und digitalen Wettbewerb

Innovation und Digitalisierung im Export sind wesentliche Faktoren, um die Spitzenposition der oö. Unternehmen am internationalen Parkett zu halten und weiter auszubauen.

Am oö. Exporttag 2019 (v. l.): Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKOÖ-Direktor Hermann Pühringer.
© WKOÖ Am oö. Exporttag 2019 (v. l.): Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKOÖ-Direktor Hermann Pühringer.
Die Erfolgsstory der heimischen Exportwirtschaft setzt sich auch im 25. Jahr nach dem EU-Beitritt fort. Nach zwei ausgezeichneten Vorjahreswerten wird Oberösterreich 2019 wiederum ein Exportzuwachs von 2,5 Prozent prognostiziert. Motor der Exportwirtschaft sind Innovationen und die Digitalisierung. „Die Erfolge auf den internationalen Märkten sind nicht hoch genug zu schätzen, denn ohne sie wären wir bereits in einem Negativwachstum mit all den damit verbundenen Problemen. Damit wir diese erst gar nicht entstehen lassen, braucht es eine Exportoffensive auf allen Ebenen. Diese Offensive muss von der EU-Handelspolitik über die konkrete Unterstützung der Exportunternehmen bis hin zur Erschließung neuer Märkte und Geschäftsfelder reichen, zumal sich die Rahmenbedingungen für die Exportwirtschaft sukzessive verschlechtert haben,“ verweist WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer auf das immer schwieriger werdende weltwirtschaftliche Umfeld.

„Wir sehen bereits sehr deutlich, dass die Exportdynamik spürbar nachgelassen hat. Bis Sommer sind wir noch gut unterwegs gewesen (+3,5 Prozent Steigerung), dann haben vor allem in unseren Hauptexportbranchen wie Automotive, Maschinenbau oder auch Elektrotechnik die Auftragseingänge und die internationale Nachfrage deutlich nachgelassen. Oberstes Gebot muss daher sein, den Freihandel zu gewährleisten und in den angeführten Problembereichen wiederherzustellen. Das ist vor allem Aufgabe der EU-Institutionen,“ betont die WKOÖ-Präsidentin.

Trotz der globalen Eintrübungen will die WKOÖ gemeinsam mit dem Land an den ambitionierten Zielen bis zum Jahr 2022 festhalten. Diese beinhalten eine Steigerung des Warenexportvolumens auf 42 Mrd. Euro, der Warenexportquote auf 60 Prozent, eine Erhöhung des Übersee-Anteils bei den Exporten auf 25 Prozent sowie der Anzahl der oö. Exportunternehmen auf 12.500. Dazu braucht es neue Strategien im Export mit dem Fokus auf Wachstumsmärkte und die Verbreiterung der Exportbasis, insbesondere in den Bereichen Umwelt- und Energietechnologien, und die besten Rahmenbedingungen am Standort OÖ. „Das Vertrauen in die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen ist ungebrochen hoch“, hebt WKOÖ-Präsidentin Hummer die innovativen Exportunternehmen als das Asset des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich hervor.

„Unsere Vision ist, unsere Spitzenposition im Export in Österreich und über Österreich hinaus zu halten oder sogar weiter auszubauen, damit wir eine Region mit hohem Wohlstand und hoher Lebensqualität bleiben, aber auch mit einer starken internationalen Vernetzung. Dazu müssen wir auf unsere Stärken setzen — wie Produktion, Technologie, aber auch auf softfacts wie die Attraktivität unseres Landes — und die großen Zukunftsthemen, wie die Digitalisierung, die demografische Entwicklung sowie Energie und Mobilität in den Mittelpunkt stellen“, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.

Neben den politischen Herausforderungen, die auf EU- und Bundesebene zu lösen sind, wollen WKOÖ und Land OÖ auch in Oberösterreich die Exportwirtschaft in schwierigen Zeiten, insbesondere bei der Transformation vom industriellen zum digitalen Zeitalter, bestmöglich begleiten. „Die Neuausrichtung der österreichischen Außenwirtschaftsstrategie mit einem starken Fokus auf Innovation, internationalem Know-how-Transfer und digitalen Angeboten für die Exporteure wird in Oberösterreich mit einer Vielzahl von Initiativen und Angeboten umgesetzt“, erläutert WKOÖ-Direktor Hermann Pühringer. Dazu zählen das Programm „Innovate Austria“, das Förderprogramm „GO-international“, die Initiative Upper Austria‘s hottest Start-ups und die Export Academy zu den Schwerpunkten China und USA.

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DH

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