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IMAS-Studie zum Einkaufsverhalten im Online-Handel

Um die Bedeutung des heimischen Online-Handels darzustellen und die Konsumenten für den Einkauf bei einem heimischen Unternehmen zu sensibilisieren, hat das Landesgremium der WKOÖ beim Institut IMAS eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorliegen.

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© AdobeStock

„Aus den Ergebnissen werden jetzt Leitlinien abgeleitet, um die Interessenpolitik zielgerichtet fortführen zu können und ein besseres Serviceangebot für die Unternehmer und die Konsumenten zu bieten. Derzeit gibt es in Oberösterreich rund 1000 Onlineshops. Der österreichweite Umsatz im Online-Handel beträgt etwa 7 Milliarden Euro. Der Wermutstropfen dabei: Nur die Hälfte dieses Umsatzes bleibt in Österreich, die andere Hälfte geht ins Ausland“, sagt Gremialobmann Martin Sonntag.

„Immerhin sollten nach der Studie laut der Mehrheit der Bevölkerung österreichische Händler unterstützt werden. Die absolute Mehrheit der Österreicher ist der Ansicht, dass man bei österreichischen Händlern einkaufen sollte, um Arbeitsplätze in Österreich zu sichern“, zitiert Sonntag die Studie. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) schließt sich dieser Aussage voll und ganz an, weitere 32 Prozent der Befragten teilen diese Meinung einigermaßen. Im Trend zu 2017 hat der Anteil jener Personen, die dem voll und ganz zustimmen, deutlich zugenommen. Die relative Mehrheit der Bevölkerung (46 Prozent) fühlt sich über den Hauptsitz von Online-Anbietern sehr gut (16 Prozent) oder einigermaßen gut (30 Prozent) informiert.

Online Award 2019 soll Bekanntheit von heimischen Webshops steigern

„In Oberösterreich gibt es sehr viele erfolgreiche teilweise europaweit tätige Online-Shops. Um ihre Bekanntheit in der Heimat zu steigern, wollen wir sie mit dem Online Award 2019 vor den Vorhang holen“, erklärt Sonntag. Oberösterreichs Internethändler können ihre Online-Shops noch bis 16. 9. 2019 unter ooe-onlineaward.at einreichen. Prämiert werden die besten und innovativsten Online-Shops. Die Preisverleihung findet in der Voestalpine Stahlwelt am 14. 11. 2019 statt.

Die Bevölkerung misst einem Gütesiegel, das die österreichische Herkunft eines Online-Händlers bestätigt, grundsätzlich eine hohe Bedeutung bei. Im Detail erachtet rund ein Viertel der Bevölkerung (26 Prozent) einen derartigen Herkunftsnachweis als sehr wichtig und ein weiteres Drittel (34 Prozent) empfindet dies als einigermaßen wichtig. Auch die Bedeutung der Gütesiegel für österreichische Händler weist einen Bedeutungsgewinn im Vergleich zu 2017 auf. Unter den abgefragten Güte- und Qualitätssiegeln genießen „TÜV Süd“ (35 Prozent) und „Trusted Shops Guarantee“ (31 Prozent) die höchste Bekanntheit. Das Gütesiegel „Österreichischer Onlineshop“, das erst seit zwei Jahren besteht, erreicht einen Bekanntheitswert von 16 Prozent und ist somit unter allen elf abgefragten Güte- und Qualitätssiegeln an fünfter Stelle.

Rund zwei Fünftel kaufen zumindest monatlich im Internet ein

„43 Prozent der Österreicher ab 16 Jahren, und damit mehr als zwei Fünftel, geben im demoskopischen Interview an, zumindest einmal im Monat etwas im Internet zu kaufen. 44 Prozent der Befragten machen hingegen seltener oder nie Online-Einkäufe. Jeder Zehnte zeigt sich besonders affin und shoppt beinahe täglich auf Internet-Plattformen oder Firmen-Homepages“, sagt Paul Eiselsberg vom IMAS. Ein knappes Achtel der Untersuchungsteilnehmer gibt an, grundsätzlich keinen Zugang zum Internet zu haben. Knapp die Hälfte jener Gruppe, die einen Zugang zum Internet hat, kauft zumindest in monatlichen Abständen online ein. Im Trend zu Mai/Juni 2017 geben Personen diesmal häufiger an, zumindest einmal im Monat online einzukaufen, dennoch bleibt der Anteil der täglichen Online-Einkäufer konstant.

Am häufigsten wird auf amazon.at gekauft, auf einer weiteren Ebene folgen willhaben.at, Ebay und Onlineshops von Firmen. Es zeigt sich, dass im virtuellen Raum unterschiedliche Arten von Einkaufsquellen genutzt werden: Versandhändler, Anzeigeportale und Unternehmen. Jeder sechste Österreicher mit Internetzugang hat bereits bei einem chinesischen Online-Händler eingekauft. Bei einem Drittel der Personen, die bereits dort eingekauft haben, gab es Probleme bei der Abwicklung.

62 Prozent kaufen im Internet als auch im stationären Handel

Für den Kauf unterschiedlicher Produkte wenden sich die Österreicher sowohl an den stationären Handel als auch an den virtuellen Verkaufsraum: Drei Fünftel der Bevölkerung (62 Prozent) kaufen manche Produkte im Internet bei Onlineshops oder Onlinehändlern und andere in Geschäften vor Ort. Ein Kauf ausschließlich im Internet wird von den Österreichern hingegen noch nicht praktiziert. 37 Prozent der Bevölkerung setzen rein auf Geschäfte vor Ort. Besonders beliebt ist die virtuelle Einkaufswelt für Urlaubsreisen und Bücher, rund jeder Dritte bucht bzw. kauft diese bereits in erster Linie im Internet. Medikamente, Möbel und Waschmaschinen/Trockner werden dagegen beinahe ausschließlich direkt vor Ort gekauft. Bei fast allen Produkt-/Dienstleistungskategorien gewinnen Online-Käufe dazu.

In den Augen der Österreicher bringt der Kauf im Internet einen wesentlichen Vorteil mit sich: Jederzeit, ungebunden einkaufen zu können. Eine gute Produktqualität, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie eine große Auswahl werden in erster Linie sowohl dem stationären Handel als auch dem virtuellen Einkaufsraum zugeschrieben. Kernvorteil der Geschäfte vor Ort wird vor allem im persönlichen Kontakt und damit verbunden in der guten Beratung gesehen. 

Martin Sonntag (l.) und Paul Eiselsberg.
© WKOÖ Martin Sonntag (l.) und Paul Eiselsberg.


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