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Die Industrie setzt weiterhin auf die Lehrlingsausbildung

Die heimische Industrie trotzt entgegen aller wirtschaftlichen Herausforderungen mit hoher Ausbildungsbereitschaft den negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und setzt weiterhin auf die Lehrlingsausbildung.

Simon Maier absolviert seine Lehre bei der Fill Gesellschaft m.b.H.
© Fill Simon Maier absolviert seine Lehre bei der Fill Gesellschaft m.b.H.

„Gut ausgebildete Fachkräfte stellen einen ganz wesentlichen Wettbewerbsfaktor dar. Die Möglichkeiten, eine Lehre in der Industrie zu absolvieren, sind vielfältig. Wie beispielsweise Mechatroniker für Fertigungstechnik in der Industrie ausgebildet werden, zeigt folgendes Beispiel“, sagt Rudolf Mark, Bildungssprecher der Sparte Industrie der WKOÖ.

Mechatroniker für Fertigungstechnik stellen mechatronische Bauteile, Komponenten und Systeme für industrielle Produktions- und Fertigungsanlagen her, steuern und warten diese. Dabei bauen sie mechanische, elektrisch/elektronische, pneumatisch/hydraulische und informationstechnische Teile zusammen, nehmen die unterschiedlichsten mechatronischen Anlagen in Betrieb, stellen die Funktionen ein und programmieren und bedienen sie. Sie suchen nach Fehlern, grenzen diese ein und beheben die Störungen.

Genau das macht auch Simon Maier seit Beginn seiner Lehre bei der Fill Gesellschaft m.b.H., einem der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbau-Unternehmen, in Gurten. „Am meisten gefällt mir das Betreuen der elektrisch-elektronischen Steuerungsanlagen, das Konfigurieren und Programmieren von Hard- und Software sowie die Fehlersuche und Reparatur an Anlagen, die von der Automobilindustrie bis hin zur Holzindustrie bei Fill entwickelt und gefertigt werden“, erzählt der angehende Mechatroniker mit Schwerpunkt Fertigungstechnik. Was es für seine Lehre braucht: „Man benötigt handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und die Motivation, immer wieder Neues zu erlernen, da der Lehrberuf Mechatroniker durch die Digitalisierung ständig neue Technologien und Veränderung mit sich bringt.“ 

„Mit insgesamt 85 Lehrlingen ist Fill einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region im Innviertel. Jedes Jahr nehmen wir rund 20 junge Menschen in neun Lehrberufen auf. Ziel der Ausbildung ist es, unseren Bedarf an Personal auch in Zukunft zu decken und die Fach- und Führungskräfte von morgen zu entwickeln“, so Günter Redhammer, Geschäftsführer Logistik & Produktion bei Fill.

Der vielfältige Tätigkeitsbereich des Mechatronikers für Fertigungstechnik:

Mechatroniker für Fertigungstechnik nehmen die Produktions- und Fertigungsanlagen in Betrieb und stellen die Steuerungen nach Schaltplänen ein. Bei der Suche nach Fehlern und Störungen zerlegen sie Geräte und Maschinen, führen Messungen mit elektronischen Mess- und Prüfgeräten und entsprechender Test- und Diagnosesoftware durch und grenzen so mögliche Ursachen für Fehler ein. Sie beheben die Störungen und tauschen schadhafte Teile aus. Im Rahmen von industriellen Fertigungsprozessen überwachen sie laufend die Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen und nehmen Anpassungen und Umstellungen an den Fertigungsmaschinen vor.

Ihre Tätigkeiten reichen auch in den IT-Bereich hinein: Mechatroniker der Fertigungstechnik installieren und prüfen mechatronische  Hardware- und Software-Komponenten. Sie stellen System-Komponenten zusammen, installieren Software,  Netzwerke und Bussysteme,  konfigurieren Hardware-Teile und montieren und programmieren die mechatronischen Systemkomponenten. Im Rahmen von organisatorischen Aufgaben legen sie anhand der technischen Unterlagen die Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden fest, planen und steuern die Arbeitsabläufe und achten auf die Einhaltung der Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards. Außerdem dokumentieren sie die Arbeitsabläufe und -ergebnisse und führen Fehlerprotokolle.

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