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Neuer MIC-Standort in Mexico City

Das Linzer Softwareunternehmen MIC feiert sein 30-Jahr-Jubiläum mit einer weiteren Standorteröffnung in Mexiko City.

MIC
© PG Studios V. l.: Ursula Schöneborn-Siligan, Vice President Finanzen und Recht, Geschäftsführer Alfred Hiebl, Prokurist Rainer Roll (Sales und Marketing), Prokurist Stefan Derntl (Operations).

Ein „Hidden Champion“ unter den international aufgestellten Unternehmen in Oberösterreich feiert sein 30-Jahr-Jubiläum. Das Linzer Softwareunternehmen MIC (Managing International Customs and Trade Compliance) ist mit rund 300 Mitarbeitern und Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz, den USA sowie Thailand und seit kurzem auch in Mexiko City einer der weltweit führenden Anbieter für globale Zoll- und Trade-Compliance-Softwarelösungen. Multinational vernetzte Konzerne wie Daimler, Ford, VW, BMW, GM, MAN, Audi, Scania, Nokia, HP, Siemens, Exxon Mobile, P&G, Magna Steyr, Bosch, IKEA, Fiat, Volvo, Triumph uvm. vertrauen ihre internationale Zollabwicklung MIC an. Aktuell wird die MIC Software für Zoll und Außenhandel von mehr als 500 Kunden in rund 50 Ländern verwendet

Ein weiterer Expansionsschritt wurde Anfang Mai mit der Eröffnung einer Niederlassung in Mexico City gesetzt. MIC bedient bereits seit mehreren Jahren Kunden aus den unterschiedlichsten Industrien mit Zoll- und Trade-Compliance-Softwarelösungen für Mexiko. Mit dem neuen MIC-Standort sollen Kundenanforderungen noch stärker regional unterstützt werden

„Bei jedem exportierten Fahrzeug muss nachweisbar sein, woher die Einzelteile stammen. Daraus ergibt sich, wie diese zu verzollen sind. Dafür programmieren wir eine spezifizierte Software. Von den weltweit jährlich 60 Millionen produzierten Autos kommt etwa die Hälfte mit unserer Software in Berührung“, sagt MIC-Geschäftsführer Alfred Hiebl, der gemeinsam mit Rainer Roll (Executive Vice President Sales and Marketing), Stefan Derntl (Executive Vice President Operations) und Ursula Schöneborn-Siligan (Vice President of Finance and Legal) die Geschäfte von MIC im Hauptquartier in der Linzer Hafenstraße leitet. Neben der Autoindustrie sind die Textil- und Tabakbranche wichtigste Kundengruppen.

Umsatz und Mitarbeiter in zehn Jahren verdreifach

Die MIC-Gruppe, ein zu 100 Prozent  österreichisches Unternehmen, ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Lag der Umsatz im Jahr 2007 mit 100 Mitarbeitern bei 10 Mio. Euro, haben sich beide Werte bis 2018 mit 30 Mio. Euro Umsatz und 300 Mitarbeitern verdreifacht. Die wichtigsten Auslandsmärkte vom MIC sind Deutschland, USA, Schweden, Frankreich, Italien, Niederlande, Großbritannien, Mexiko und Thailand. Das Unternehmen gehört zu 40 Prozent Manfred Biermayer, einem der beiden Firmengründer, und zu 60 Prozent Alfred Hiebl jun. 

Der Grundstein für die Erfolgsgeschichte der MIC-Gruppe wurde 1988 von Alfred Hiebl sen., dem Vater des heutigen Firmenchefs, und Manfred Biermayer mit der Gründung der MIC Datenverarbeitung GmbH gelegt. 1993 wurde mit der Installation der MIC Software in Deutschland der erste Schritt in Richtung Internationalisierung gesetzt. In Zusammenarbeit mit HP, Siemens und anderen großen Kunden folgten weitere Länder. Im Jahr 2002 erhielt MIC von General Motors den Auftrag für eine weltweite einheitliche Zollsoftware, was die Entwicklung einer Lösung für eine Vielzahl an Ländern mit sich brachte und die Umsetzung einer globalen Lösung zur Folge hatte. Viele weitere Kunden, insbesondere auch in der Autoindustrie, folgten. 2009 wurde mit dem Angebot der MIC Produkte als Software-as-a-Service (SaaS) auch der sich entwickelnde Trend von Cloud Software aufgegriffen und etabliert.

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