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Gute Produktivität langfristig absichern

Trotz guter wirtschaftlicher Lage ist Seriosität bei den anstehenden Lohnverhandlungen unabdingbar, fordert WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Erfolg
© AdobeStock.com
Oberösterreich entwickelt sich wirtschaftlich erfreulich. Das Vertrauen der heimischen Betriebe in die wirtschaftliche Entwicklung ist auf dem höchsten Niveau seit Beginn der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2007. Dies befeuerte zuletzt die Investitionstätigkeit der Unternehmen: „Vertrauen in die Konjunktur und planbare Rahmenbedingungen sind der Grundstein für Investitionen und diese unabdingbar für die Erhöhung der heimischen Produktivität. Durch den Einsatz und die Entwicklung innovativer und effizienter Maschinen, Anlagen und Prozesse hat sich die Produktivität der heimischen Betriebe zuletzt wieder deutlich erhöht“, freut sich WKOÖ-Präsidentin Hummer über die jüngsten Erfolge der oö. Unternehmen. Gewinne werden also investiert, um den Betrieb und damit den Wirtschaftsstandort langfristig abzusichern und konkurrenzfähig zu bleiben.
 
Betrachtet man die heimische Produktivitätsentwicklung über einen längeren Zeitraum, so zeigt sich, dass die Dynamik der regionalen Wirtschaft im Vergleich zu unseren unmittelbaren Konkurrenzregionen auf mittlere Sicht (1991–2014) leicht unterdurchschnittlich war. Auch in der (Nach-) Krisenphase (2008–2014) konnte Oberösterreich nicht aufholen, sondern landete bei der Effizienzentwicklung nur noch im dritten Viertel der 108 Konkurrenzregionen, wie das WIFO 2017 zeigte. „Zur Sicherung unseres Wirtschafts- und Produktionsstandorts sind weitere Produktivitätsfortschritte unbedingt notwendig. Unverhältnismäßig hohe Lohnabschlüsse würden die jüngsten Erfolge konterkarieren und dem Exportbundesland Nr. 1 mittelfristig einen deutlichen Schaden zufügen“, ist Präsidentin Hummer überzeugt.
 
Abschließend mahnt Präsidentin Hummer eine „viel stärker evidenz- und faktenbasierte Politik und weniger Populismus“ ein. „Wir haben in Oberösterreich ein enormes Potenzial, aber wir brauchen neue Wege und keine Klientelpolitik. Oberösterreich wird den internationalen Wettbewerb nicht mit Durchschnitt gewinnen können, sondern nur mit Weitblick und Exzellenz“, so Hummer abschließend.

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