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Betriebe werden ab 2020 um 170 Millionen Euro bei den Lohnnebenkosten entlastet

Wichtige Forderung der Wirtschaftskammer erfüllt: Beitrag zum Insolvenzentgeltsicherungsfonds sinkt von 0,35 auf 0,20 Prozent

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer
© Robert Maybach
Einen weiteren wichtigen Entlastungsschritt für unsere Unternehmen hat die Wirtschaftskammer durchgesetzt. Ab dem 1. Jänner 2020 erfolgt eine spürbare Reduktion der Lohnnebenkosten.  Konkret wird der Beitrag der Betriebe zum Insolvenzentgeltsicherungsfonds (IESG) per 1. 1. 2020 von derzeit 0,35 Prozent auf 0,20 Prozent gesenkt. Die entsprechende Verordnung wurde nun im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
 
„Mit dieser Beitragssenkung werden die österreichischen Unternehmen um rund 170 Millionen Euro pro Jahr entlastet. Das ist gerade in Zeiten von düsteren Konjunkturprognosen ein ganz wichtiges Signal, denn die Steuer- und Abgabenquote befindet sich in Österreich ohnehin auf höchstem Niveau“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. 

In den vergangenen fünf Jahren hat die Wirtschaftskammer somit in Summe eine Lohnnebenkosten-Entlastung von rund einer Milliarde Euro initiiert.

Die Aufschlüsselung dieser Milliarde im Detail:
  • Erste Senkung des IESG-Beitrages von 0,55 Prozent auf 0,35 Prozent mit 1. 1. 2016: Entlastungsvolumen ca. 200 Millionen Euro.
  • Senkung des Beitrages zum Familienlastenausgleichsfond (FLAF) von 4,5 Prozent auf 3,9 Prozent mit 1. 1. 2017 bzw. 1. 1. 2018: Entlastungsvolumen ca. 600 Millionen Euro.
  • Senkung des Unfallversicherungsbeitrages von 1,3 Prozent auf 1,2 Prozent mit 1. 1. 2019: Entlastungsvolumen ca. 110 Millionen Euro.
  • Zweite Senkung des IESG-Beitrag von 0,35 Prozent auf 0,20 Prozent mit 1. 1. 2020: Entlastungsvolumen ca. 170 Millionen Euro.
Noch zusätzliche erreichte finanzielle Entlastungen des Faktor Arbeit:
  • Senkung der SV-Verzugszinsen ab 1. 1. 2017 um rund die Hälfte auf 3,38 Prozent: Entlastungsvolumen ca.15 Millionen Euro. 
  • Abschaffung der Auflösungsabgabe (131 Euro) mit 1. 1. 2020: Entlastungsvolumen rund 60 Millionen Euro.
Doris Hummer: „Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die schlagkräftige Interessenvertretung der Wirtschaftskammer. Grundlage für diese Durchsetzungsstärke ist die Tatsache, dass die WK-Organisation hinter allen Wirtschaftstreibenden in Österreich steht. Unsere Stimme wird gehört und unser Leitsatz ist Realität: Wirtschaft ist unteilbar!“

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