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Kräftiges Plus bei neuen Lehrlingen in Oberösterreich

Die duale Ausbildung ist auch 2018 weiterhin unangefochten die beliebteste Ausbildungsform bei der oö. Jugend geblieben und hat diese Position sogar noch ausbauen können.

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer: Duale Ausbildung festigt Status als „Lieblingsausbildung“ der oö. Jugend
© Peter Baier WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer: Duale Ausbildung festigt Status als „Lieblingsausbildung“ der oö. Jugend

Konkret sind 7.368 Personen (2017: 7.093) — davon 4.766 Burschen und 2.602 Mädchen — in das erste Lehrjahr gestartet. Das bedeutet eine Zunahme von 275 zusätzlichen Lehrlingen im ersten Lehrjahr gegenüber dem Jahr davor und stellt ein ‚5 years high‘ dar“, freut sich WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer über diese deutliche Zunahme. Mit 23.160 Lehrlingen insgesamt (2017: 22.779)  ist unser Bundesland sowohl bei den Lehrlingszahlen als auch bei der Anzahl an Lehrbetrieben die absolute Nummer 1. 21,4 Prozent aller Lehrlinge Österreichs erhalten ihre Berufsausbildung in Oberösterreich und werden in den insgesamt 5.664 Ausbildungsbetrieben ausgebildet

Der Marktanteil der Lehre konnte im letzten Jahr bei den Lehranfängern in Oberösterreich auf über 48 Prozent bei den Jugendlichen der 10. Schulstufe gesteigert werden. Damit hat sich beinahe jeder 2. Jugendliche in unserem Bundesland für die Lehre entschieden. Berufe mit überdurchschnittlich großen Zuwächsen bei den Lehranfängern in den letzten 2 Jahren waren insbesondere die Kraftfahrzeugtechnik (+84), Mechatronik (+74), Bürokaufmann (+64), Elektrotechnik (+52), Maurer (+40) und Karosseriebautechnik (+30). „Ein Grund für die positive Entwicklung ist vor allem die Tatsache, dass Facharbeiter am freien Arbeitsmarkt faktisch nicht zu bekommen sind und deshalb die eigene Ausbildung vielfach die einzige Möglichkeit darstellt, um die dringend benötigten Fachkräfte für den Betrieb sicherzustellen. Umgekehrt sehen wir als Wirtschaftskammer auch, dass sich Jugendliche und deren Eltern wieder verstärkt für eine duale Ausbildung in den Betrieben interessieren. Da hat in den letzten Jahren ein starkes Umdenken in der Gesellschaft begonnen“, fasst Präsidentin Hummer die wesentlichen Aspekte für die positive Entwicklung in der oö. Lehrausbildung zusammen.

Mit ihrem Standort-Masterplan hat die Wirtschaftskammer Oberösterreich bereits ein breites Maßnahmenbündel zur Linderung des Fachkräftemangels geschnürt und vielfach schon in Umsetzung gebracht. Präsidentin Hummer: „Wir konzentrieren uns im Bildungsbereich dabei auf eine Stärkung der ‚Dualen Ausbildung‘, die frühzeitige Orientierung bei Bildungs- und Berufsentscheidungen junger Menschen sowie auf die berufliche Weiterbildung, auf die Forcierung technischer Kompetenzen der angehenden Fachkräfte und die Stärkung unternehmerischer Kompetenzen in der Gesellschaft.“

PK-Unterlage

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