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Inkassoinstitute als wichtige Partner 

Inkassoinstitute sind ein wichtiger Partner in der Wirtschaft. Sie nehmen den Gläubigern das oft unangenehme Betreiben von Forderungen ab. Die dabei entstehenden Kosten tragen die Schuldner, wobei diese Kosten gesetzlich gedeckelt sind.

Geldscheine
© AdobeStock.com

„Von unserer Arbeit profitieren Unternehmen aller Branchen“, sagte Walter Strobl, Geschäftsführer der Inko Inkasso GmbH aus Linz und Mitglied des Vorstands des Inkassoverbandes, beim IMMO-Info-Morning, zu dem Fachgruppenobmann Mario Zoidl regelmäßig in die Wirtschaftskammer einlädt. „Wir übernehmen Arbeiten, die für unsere Kunden oft unangenehm sind und betreiben ein professionelles Forderungsmanagement. Damit entlasten wir unsere Kunden, die sich verstärkt auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.“

Die Vorteile der Auslagerung an ein Inkassoinstitut:

  • Konzentration des Unternehmers auf sein Kerngeschäft
  • Dritter überbringt die schlechte Nachricht der offenen Rechnung an den Kunden.
  • Das Inkassoinstitut kümmert sich um die Adresserhebung, Fristenkontrolle und Bonitätsprüfung, bevor die Forderung an Rechtsanwalt übergeben wird.
  • Inkassoinstitute erbringen Beratungsleistungen hinsichtlich der gerichtlichen Betreibung.
  • Die Betreibung kostet dem Gläubiger der Forderung nichts, das Risiko einer erfolglosen Betreibung übernimmt das Inkassoinstitut.
  • Forderungen bis zu einer Höhe von 5000 Euro sind geeignet, von Inkassoinstituten betrieben zu werden.

„Es sollen grundsätzlich nur zwei Mahnungen versandt werden, weil jede weitere Mahnung die Dauer der ausstehenden Forderungen verlängert, da manche Schuldner auf die letzte Mahnung warten“, rät Strobl. Die Mahnungen sollten auch nicht zu kurz aufeinander versandt werden, am besten ist es, wenn der 1. oder 15. eines Monats dazwischen liegt, z.B. zeitlicher Abstand zwischen erster und zweiter Mahnung von 20 Tagen.

Kosten für Schuldner gedeckelt

Die Kosten für das Inkasso trägt der Schuldner. „Es ist gesetzlich genau geregelt, was ein Inkassoinstitut für welche Leistungen verlangen darf“, stellt Fachgruppenobmann Mario Zoidl klar und äußert sich verwundert über die Forderung der Schuldnerberatung nach einer gesetzlichen Deckelung der Kosten für den Schuldner. „Die Inkassoverordnung regelt genau diese Deckelung der Kosten, die es für gerichtliche Betreibungen nicht gibt. „Das ist ja der Vorteil der Betreibung einer Forderung über Inkassoinstitute – auch für den Schuldner“, so Zoidl abschließend.



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