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Information + Consulting: Seit 15 Jahren dynamischer Motor der Transformation

Vor 15 Jahren wurde die Sparte Information + Consulting gegründet und damit wurde ein starkes interessenpolitisches Signal an die Informations- und Consultingwirtschaft ausgesandt. Jetzt feierte die Sparte das Jubiläum, präsentierte ihre Forderungen und Erfolge und zeichnete im Rahmen eines neuen Kunstprojekts vier Persönlichkeiten aus.

© Cityfoto Christof Schumacher, Johann Jascha, Gernot Fellinger (hinten v. l.), vorne: Robert Bodenstein, Angelika Sery-Froschauer, Viktor Sigl, Reinhold Mitterlehner, Gerhard Buchroithner, Walter Bremberger.

Die Unternehmen der Sparte Information und Consulting setzten vergangenes Jahr in Oberösterreich 6,5 Mrd. Euro um, das sind 13 Prozent der Wertschöpfung der gesamten gewerblichen Wirtschaft. Sie beschäftigen in Oberösterreich 30.000 Mitarbeiter. Die Sparte Information und Consulting, die seit 2002 von 11.700 auf 16.800 Mitglieder angewachsen ist, macht sich seit ihrer Gründung dafür stark, dass die Unternehmen die besten Rahmenbedingungen vorfinden: Dazu gehören der Einsatz für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur, die „IC Unternehmer Akademie“, die Kooperationsplattform www.netzwerkland.at und die Zukunftswerkstatt Forum IC.

Der Umsatz der Unternehmen der Sparte wuchs 2016 gegenüber dem Vorjahr nominell um 7,5 Prozent und lag damit sehr deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum. „Aber wir brauchen dringend flexiblere Rahmenbedingungen, sonst laufen wir Gefahr, dass wir die Vorteile der Digitalisierung nicht umsetzen können und den Konjunkturmotor abwürgen“, spricht sich Schumacher für eine längst überfällige Arbeitszeitflexibilisierung sowie eine Absicherung des Rechtsstatus für Selbständige aus. 

Weiter wichtige Themen der Sparte Information + Consulting:

  • Der IT-Fachkräftemangel ist ein enormer Bremsschuh für Unternehmen und Wirtschaftsstandort.
  • Die Informations- und Consultingwirtschaft braucht klare Abgrenzungsregeln zwischen Arbeitsverhältnis und selbständiger Tätigkeit für die Zuordnung in der Sozialversicherung.
  • Forschungsprämie für wissensbasierte Dienstleister öffnen
  • Hochwertige Qualifizierung und Weiterbildung fördern
  • Wissensbasierte Dienstleister aktiv als gleichwertige Partner in die Aktivitäten zur Digitalisierung in Oberösterreich einzubinden (alle Details siehe unten).
Kunst als Dankeschön

Anlässlich des Jubiläums hat die Sparte IC ein Kunstprojekt ins Leben gerufen. 20 Kunstwerke des Malers Johann Jascha wurden angekauft und werden in den kommenden Jahren an verdiente Persönlichkeiten verliehen. Die „Urkunde als Kunst“ wurde anlässlich des Jubiläums an vier Persönlichkeiten verliehen: WKOÖ-Präsident a.D. Rudolf Trauner, Vizekanzler a.D. Reinhold Mitterlehner, Landtagspräsident Viktor Sigl (WKOÖ-Präsident von 2000 bis 2003) und Gerhard Buchroithner (Spartenobmann von 2002 bis 2014).


Rudolf Trauner
© Mozart Spartenobmann Christof Schumacher, WKOÖ-Präsident a.D. Rudolf Trauner, Spartengeschäftsführer Gernot Fellinger, WKOÖ-Direktor Walter Bremberger (v. l.).
Gerhard Buchroithner
© Cityfoto Spartenobmann Christof Schumacher, Spartenobmann a.D. Gerhard Buchroithner, WKOÖ-Direktor Walter Bremberger, Spartengeschäftsführer Gernot Fellinger (v. l.).
Viktor Sigl
© Cityfoto Spartenobmann Christof Schumacher, Landtagspräsident Viktor Sigl, WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer, Spartengeschäftsführer Gernot Fellinger (v. l.).
Reinhold Mitterlehner
© Cityfoto Bundesspartenobmann Robert Bodenstein, Spartenobmann Christof Schumacher, Vizekanzler a.D. Reinhold Mitterlehner, Spartengeschäftsführer Gernot Fellinger (v. l.).



  • Mehr IT-Fachkräfte: Der IT-Fachkräftemangel ist ein enormer Bremsschuh für die betroffenen Unternehmen und den Wirtschaftsstandort insgesamt. „Damit mehr junge Menschen eine IT-Ausbildung absolvieren, müssen wir z.B. die Studiengänge hinterfragen, vor allem dahingehend, was die Wirtschaft braucht. Wir müssen weiters dafür sorgen, dass sich mehr Frauen für die IT begeistern“, fordert Spartenobmann Schumacher. „Wir müssen auch dafür sorgen, dass mehr Oberösterreicher in Linz statt in Wien Informatik o.Ä. studieren.“
  • ASVG oder GSVG: Die Informations- und Consultingwirtschaft braucht klare Abgrenzungsregeln zwischen Arbeitsverhältnis und selbständiger Tätigkeit für die richtige Zuordnung in der Sozialversicherung. „Wir fordern echte Klarheit“, so Schumacher. „Das Sozialversicherungs-Anpassungsgesetz ist bestenfalls ein kleiner erster Schritt.“ Auch in anderen Bereichen müssen die Rahmenbedingungen für die Beschäftigung an die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts angepasst werden: Lohnnebenkostensenkung, Flexibilisierung der Arbeitszeit, weniger Bürokratie.
  • Forschungsprämie für wissensbasierte Dienstleister öffnen: Da sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung nicht als Forschung anerkannt wird, sind viele wissensbasierte Dienstleister von dieser Förderung ausgeschlossen. Betroffen sind so wichtige Bereiche wie Risikoanalysen im Finanzbereich, Erforschung des Konsumentenverhaltens, innovative Umfragemethoden oder Tracking in der Logistik. „Diese Diskriminierung ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Sparte Information + Consulting eine Änderung der Forschungsprämien-Verordnung fordert“, so Schumacher.
  • Hochwertige Qualifizierung fördern: Wissensbasierte Dienstleister müssen ständig am Puls der Zeit sein, Weiterbildung ist überlebenswichtig. „Leider ist die Finanzierung der Weiterbildung von hochqualifizierten Mitarbeitern derzeit unzureichend“ so Schumacher. „Neues Wissen für Spezialisten gibt es oft nur auf internationaler Ebene, auch Fachkonferenzen und Weiterbildungsprogrammen im Ausland. Hier müssen neue Unterstützungsmaßnahmen wie etwa ein Qualifizierungsscheck in der Höhe von 5000 Euro ansetzen.“
  • Wissensbasierte Dienstleister spielen eine Schlüsselrolle in der digitalen Transformation der Wirtschaft. Es wird daher gefordert, die wissensbasierten Dienstleister aktiv als gleichwertige Partner in die Aktivitäten zur Digitalisierung in Oberösterreich einzubinden. Weiters soll das Landesprogramm „easy2innovate“ um eine neue Förderung „easy2digital“ ergänzt werden. Dieses soll Digitalisierungsprojekte in Klein- und Mittelbetrieben mit wissensbasierten Dienstleistern fördern.
  • Wissensbasierte Dienstleister brauchen besseren Zugang zur Forschung. „Wir wünschen uns, dass das Technologie- und Innovationsmanagement TIM, das Unternehmen bei technischen Innovationen mit Beratung, Coaching und Recherchen unterstützt, auch auf wissensbasierte Innovationsthemen erweitert wird“, so Schumacher.

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