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Immobilienpreise im Seitwärtstrend

Seitwärtsbewegung mit einigen Ausreißern nach oben: So lässt sich die Preisentwicklung bei Immobilien in Österreich beschreiben. Der Fachverband Immobilien präsentierte diese Woche den aktuellen Immobilienpreisspiegel.

Immobilie
© AdobeStock.com

Im Großen und Ganzen gab es in ganz Österreich eine Seitwärtsbewegung der Preise mit einigen Ausreißern nach oben. Es gibt zwar da wie dort regionale Entwicklungen, die gegen den Trend laufen, aber grundsätzlich lässt sich sagen, dass Immobilien absolut in sind. Derzeit scheinen die Preise aber in vielen Segmenten am Plafond angekommen zu sein. Einzig und alleine bei Baugrundstücken ließen sich österreichweit – abgesehen von regionalen Entwicklungen – Preisschübe nach oben erkennen. Diese haben in ganz Österreich über alle Bundesländer hinweg durchgehend angezogen.

Wohnqualität gefragt

Bei den Wohnimmobilien ist nach dem Shutdown das Interesse wieder enorm gestiegen. Dabei zeigte sich in der Bundeshauptstadt  eine Veränderung im Nachfrageverhalten. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate haben die Wohnqualität insgesamt, Außenflächen, ein zusätzliches Zimmer sowie die Umgebung wesentlich an Bedeutung gewonnen. Das lässt sich auch im Nachfrageverhalten klar dokumentieren. Der Wunsch nach Eigentum ist weiterhin sehr hoch. 

Ein interessanter Aspekt sind die im Vergleich zwischen den Landeshauptstädten und den jeweiligen Bundesländern prozentuell sehr ähnlichen Preissteigerungen. Eine der großen Ausnahmen war die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Erstbezug in Niederösterreich. In St. Pölten legten die Preise um 9,18 Prozent zu, während sie im Rest des Bundeslandes nicht einmal ein Prozent stiegen.

Grundstücksmarkt in OÖ angespannt

Die aktuelle Lage in Oberösterreich sieht so aus, das sich die angespannte Lage am verknappten Grundstücksmarkt durch Corona noch verschlechtert hat, da nun noch mehr freie Grundstücke zur Absicherung gehalten und nicht verkauft werden, dies gilt ebenso bei gebrauchten Wohnimmobilien, berichtet Fachgruppenobmann Mario Zoidl. Das Geschäft ist sonst in allen Bereichen relativ gut nachgefragt, wohlgleich die finanzielle Lage bei vielen Interessenten (Kurzarbeit) herausfordernd ist. 

In Oberösterreich ist ersichtlich, dass zwar die Preise noch immer leicht ansteigen, sich die Lage jedoch relativ normalisiert hat. Gerade in der Urbanität der Landeshauptstadt ist diese Normalisierung der Preise deutlich sichtbar. Im Bezirk Linz Land z.B. sind im Gegenzug zu den letzten Steigerungsjahren die Preise nahezu gleich bzw. mit sehr wenig Bewegung nach oben geblieben. In den ländlichen Bezirken wie Vöcklabruck gibt es entgegen der letzten Jahre größere Steigerungen zu verzeichnen. In der zweitgrößten Stadt Wels sind besonders gute Lagen stark nachgefragt, was sich in den Preissteigerungen gut erkennen lässt.

Immobilienpreisspiegel 2020

Der Immobilienpreisspiegel reflektiert nicht die erzielbaren Preise bezogen auf das Einzelobjekt, sondern - basierend auf einer Mitgliederbefragung - den statistisch errechneten Durchschnittspreis der im Jahr 2019 erzielten Immobilienpreise und enthält die Auswertungen verschiedener Liegenschaftsarten für alle politischen Bezirke. Der Immobilienpreisspiegel 2020 bildet daher auch keine aktuellen Immobilienpreise (Angebotspreise) oder eine aktuelle Preisentwicklung 2020 ab, sondern im Rückblick die Entwicklung des Jahres 2019.

Der Immobilienpreisspiegel 2020 ist zum Preis von 39 (für WKO-Mitglieder: 29) Euro zzgl. MwSt. und Versandkosten beim Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Wiedner Hauptstraße 57/2/2/5, 1040 Wien, erhältlich. Bestellungen per E-Mail an bestellung-immo@wko.at oder telefonisch unter 05 90 900-5522. Weitere Informationen gibt es auch auf www.wkimmo.at.

 



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