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Immobilienpreise steigen weiter

Die Immobilienpreise sind österreichweit enorm gestiegen. Gab es etwa den vergangenen zwei Jahren schon eine starke Aufwärtsbewegung, so hat sich diese jetzt noch einmal verstärkt.

Wohnung
© AdobeStock

„Blickt man auf Oberösterreich, so fallen zwei auffällige Steigerungen sofort ins Auge“, analysiert Mario Zoidl, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, anlässlich der Präsentation des neuen Immobilienpreisspiegels. „Das sind einerseits die Baugrundstücke und andererseits die Einfamilienhäuser. Hier haben wir durchschnittliche Zuwächse über das gesamte Bundesland von 11,73 Prozent bei den Grundstücken, beziehungsweise 9,26 Prozent bei den Häusern. Die anderen Preise zeigen eine relativ normale Aufwärtsentwicklung. Im Vergleich zu einigen anderen Bundesländern auf jeden Fall, wobei vor einigen Jahren wären wir bei einem Anstieg von über fünf Prozent doch vom Wachstum überrascht gewesen. Das zeigt, wie sehr sich die Dynamik in den letzten zwei Jahren verschoben hat.“

Die Preisentwicklung im Detail

Der preisliche Zuwachs bei Baugrundstücken war in Linz Stadt mit 19,11 Prozent und Wels Land mit 19,03 Prozent am höchsten. Den geringsten Zuwachs verzeichnete die Bezirke Steyr Stadt und Wels Stadt. Linz Stadt lag beim Preisspiegel 2021 mit 391,41 Euro/m² schon weit vor den anderen Bezirken, hat aber mit der aktuellen Aufwärtsbewegung auf 466,19 Euro/m² zugelegt. Das ist ungefähr achtmal so viel, wie der günstigste Bezirk Rohrbach mit 60,74 Euro/m².

Bei den Preisen für Eigentumswohnungen/Erstbezug sind die Unterschiede logischerweise weit nicht so groß. In Linz Stadt kostet nach 10 Prozent Steigerung der Quadratmeter jetzt 3511,16 Euro, in Grieskirchen sind es 1782,87 Euro mit einem knapp 11prozentigen Preiszuwachs. Der Bezirk ist zudem noch der letzte in dem man unter 2000 Euro/m² eine Eigentumswohnung kaufen kann. 6,66 Prozent beträgt die Steigerungsrate quer durch das Bundesland.
Ähnlich hoch ist sie bei den gebrauchten Eigentumswohnungen, wobei Grieskirchen, Linz Land und Wels Stadt die höchsten Anstiege vorweisen. Trotzdem gibt es im Vergleich zu zahlreichen anderen Bundesländern, vor allem im benachbarten Salzburg in Oberösterreich noch relativ moderate Preise. Lediglich Gmunden kratzt mit 1904,52 Euro/m² an der 2000er Marke. Die günstigen Preise führen auch dazu, dass sich zahlreiche Einwohner aus dem benachbarten Bundesland in Oberösterreich nach einem neuen Zuhause umsehen

Einfamilienhäuser bleiben auch in Oberösterreich weiterhin gefragt. Um fast 10 Prozent erhöhten sich die Preise quer durch das Bundesland. Kirchdorf/Krems, Grieskirchen, Vöcklabruck und Gmunden zeigten die höchsten Steigerungen. Wirklich günstig kann man noch im Bezirk Ried im Innkreis kaufen mit Quadratmeterpreis von 1136,64 Euro

Auffällig auf jeden Fall, dass sich die Komplettkosten von Mietwohnungen lediglich um 3,52 Prozent erhöht haben, wobei es mit Ausnahme von Gmunden mit 6,27 Prozent und Braunau am Inn mit 7,81 durchgehen sehr ähnliche Prozentsätze gab.

Immo-Day im Linzer Schloss
Saal
© Cityfoto Alles nur mehr digital? Robert Seeger beim IMMODAY 2022

Beim IMMODAY 2022, dem Branchentreff der oberösterreichischen Immobilienbranche im Schlossmuseum Linz stand heuer wieder Wissenswertes aus der globalen Immobilienwelt auf dem Programm. Hauptredner waren Robert Seeger („Alles nur mehr digital? Ich glaub, ich krieg die Krise“) und Gerfried Stocker, künstlerischer des Leiter Ars Electronica („Wie wir uns in der digitalen Welt einrichten“). Bei Buffet und Musikbegleitung kamen in einem unvergleichlichen Ambiente auch gesellschaftliche Aspekte sowie das kollegiale Gespräch nicht zu kurz.

Gruppenbild
© Cityfoto Fachgruppenobmann Mario Zoidl, Gerfried Stocker, Fachgruppengeschäftsführer Thomas Wolfmayr (v. l.).

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