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Immo-Day 2019 im Zeichen der Digitalisierung

Die Immobilienbranche hat wenig Grund zur Klage, Immobilien haben nach wie vor Hochkonjunktur. Mit der Digitalisierung steht die Branche aber mitten in einem Wandel, bei dem es heißt: mitmachen oder zurückfallen.

Paar besichtigt Wohnung
© AdobeStock.com Die Digitalisierung fordert auch die Immobilienbranche.

„Das Thema Wohnen ist in aller Munde, trotz bereits sehr hoher Preise herrscht nach wie vor eine sehr hohe Nachfrage nach Miete und Eigentum“, sagte Mario Zoidl (Bild), Obmann der oö. Immobilien- und Vermögenstreuhänder, beim gestrigen Immo-Day in der Tabakfabrik in Linz. Das Ende der niedrigen Zinsen ist nicht absehbar und das, so Zoidl, befeuert auch die Investitionen der Bauträger in neue Wohnbauten. Auch Anlegerwohnungen funktionierten nach wie vor.

Mario Zoidl
© Cityfoto

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss sich die Branche noch viel stärker dem Thema Digitalisierung widmen, weshalb auch der heurige „Immo-Day“ ganz im Zeichen der Digitalisierung stand. Die Digitalisierung brachte für die Immobilienbranche bereits tiefgreifende Veränderungen: Investoren und Mieter suchen Immobilien und Wohnungen über Online-Suchportale, Gebäude werden zunehmend intelligent und Wohnungs- oder Hausinteressenten besichtigen vorab virtuell die Räume.


Einen flammenden Appell zu stärkerer Digitalisierung richtete auch Marketing-Profi Robert Seeger an die rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Immo-Day“. „Die persönliche digitale Fitness entscheidet über Karriere und Geschäftserfolg“, so Seeger. „Digitalisierung ist keine Wahl – entweder man gestaltest sie mit oder man erleidet sie. Die häufigste Digitalisierungsstrategie, der wir in Österreich begegnen, ist die sogenannte Opossum-Strategie. Das Opossum stellt sich bei Gefahr einfach tot und so drehen sich ganz viele Menschen, Organisationen und Menschen bei Digitalisierungs-Drohung einfach auf den Rücken und hoffen, dass die Zukunft an ihnen vorbeiläuft. Doch dann werden wir überholt und bleiben zurück – für immer.“

Digitale Transformation zahlt sich aus

Wie stark sich die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft auf den Geschäftserfolg auswirkt, zeigt eine Studie der Deutschen Telekom. 81 Prozent der Befragten, die eine Webseite haben, tun sich seitdem leichter, neue Kunden zu gewinnen. Bei 76 Prozent hat die Webseite die Umsätze erhöht; 69 Prozent erkennen Vorteile in Sachen Kundenbindung. Unternehmen, die einen hohen Digitalisierungsgrad besitzen, sind mit den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen deutlich zufriedener als jene Firmen, deren Digitalisierungslevel geringer ist.

Persönliche Beratung bleibt unersetzbar

„Digitalisierung bietet viel mehr Chancen als Gefahren. Und keine Sorge: Menschen werden nicht ersetzt oder wegdigitalisiert. Ganz im Gegenteil: Die fortschreitende Digitalisierung hat die paradoxe Folge, dass wir uns nach mehr Menschlichkeit sehnen“, so Seeger. „In Zukunft werden die erfolgreich sein, die Identität zeigen, die Experten sind, die menschlich bleiben und in beiden Welten – digital und analog – aktiv sind.“

Digitale Geo-Daten nutzen

Eine wichtige Grundlage für die Arbeit von Immobilienprofis sind Geo-Daten. Kurt Pfleger vom Land OÖ präsentierte das digitale Informationssystem „DORIS“. Datenschätze wie hochauflösende Orthofotos, präzise Geländemodelle, digitale Basiskarten, Flächenwidmungspläne, Höhenschichtenlinien und vieles, vieles mehr sind dort kostenlos verfügbar.

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