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Hofer startet Zukunftsschmiede für Digitalisierung im Handel

Gemeinsam mit seinen Partnern, Land Oberösterreich und Fachhochschule OÖ, will Hofer zukunftsweisende Strategien in Richtung Digitalisierung des Handels erarbeiten. Dazu wurde das Innovationszentrum in Eberstalzell nahe der Unternehmenszentrale in Sattledt errichtet.

Hofer
© Hofer

„Das Erfolgsrezept der Zukunft wird im erfolgreichen Zusammenspiel von digitalem und stationä-rem Handel liegen“, ist Hofer-Generaldirektor Günter Helm überzeugt. „Viele Schritte dazu hat die Hofer KG bereits gesetzt - viele weitere Schritte in Richtung Digitalisierung werden folgen: von der personalisierten Kundenansprache über die Optimierung von Geschäftsprozessen bis hin zum Ausbau digitaler Vertriebswege. All diese Entwicklungen setzen eines voraus: Kluge kreative Köpfe am Puls der Zeit, die mit Hofer gemeinsam die Zukunft des Handels gestalten. Aus diesem Grund haben wir das Alpha Retail Network als Zukunftsschmiede für den Handel von morgen ins Leben gerufen. Mit unserem Innovationszentrum in Eberstalzell haben wir einen Ort geschaffen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung verbindet“, sagt Helm. 

Am Standort Eberstalzell schlug bisher das „IT-Herz“ des Lebensmittelhändlers. Als Ergänzung zum bestehenden Bürotrakt wurde nun das Innovationszentrum eröffnet, für das Hofer eine ehemalige Industriehalle in knapp einjähriger Bauzeit mit einer Investitionssumme im zweistelligen Millionenbereich komplett umgestalten ließ. In diesem werden 230 zusätzliche Hofer-Arbeitsplätze im Bereich International Supply-Chain-Management sowie Logistics & Services für die gesamte Aldi-Gruppe geschaffen. 

Zwei Areale im Zentrum

Das Zentrum teilt sich in zwei Areale: Der Work Space für Hofer-Mitarbeiter inklusive einem Hochsicherheitstrakt für die Entwicklung von Hofer-Filialen der Zukunft und der Raum für Lehre und Forschung der Fachhochschule (FH) Oberösterreich sowie für Zusammenarbeit mit weiteren Partner-Unternehmen. Die FH wird die Räumlichkeiten bereits ab 1. Oktober unter anderem für einen neuen Studiengang „Digitales Transport- und Logistik-Management" mit anfangs 20 Studierenden nützen. Dabei geht es um die digitale Vernetzung der Güter- und Transportwege. Ein weiterer Studiengang zu einem ähnlichen Thema steht vor dem Start. „Wir profitieren insofern voneinander, da die Fachhochschule OÖ einen Zugang zu international anerkanntem Fachwissen und zu aktueller Forschung bietet und Hofer dieses theoretische Wissen zur Anwendung bringen und etablieren kann“, so der Leiter des Logistikums der FH Oberösterreich Franz Staberhofer. Ein Zentrum in dieser Art sei in Europa einmalig, ein nur ähnliches gebe es in Schweden.

Hofer ist „Leadpartner", aber auch andere Handelsunternehmen werden zur Mitwirkung eingeladen. Auch Aus- und Fortbildung nicht zuletzt in der „Hofer-Akademie" sowie Platz für Veranstaltungen sollen angeboten werden. Zudem ist Platz für neue Firmen im inhaltlichen Zusammenhang. 

Staberhofer berichtete, dass die FH mit Forschung und Lehre für Innovationen im Handel vorsichtig geschätzt in den kommenden fünf Jahren rund 8 Mio. Euro bewegen wird. Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl berichteten, dass sich das Land mit 2,5 Mio. Euro beteiligen wird. Beide sehen für den Handel in der Zukunft enorme Umbrüche. „Wenn wir nicht wollen, dass das einfach nur mit uns passiert, sondern wir die darin enthaltenen Chancen nützen können, müssen wir viel Gehirnschmalz investieren", sind sie überzeugt. 

www.hofer.at

Hofer-Generaldirektor Günther Helm (v. l.), Franz Staberhofer, Leiter Logistikum der FH OÖ, LH Thomas Stelzer und LH-Stv. und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl präsentierten das Innovationszentrum Alpha Retail Network.
© Hofer Hofer-Generaldirektor Günther Helm (v. l.), Franz Staberhofer, Leiter Logistikum der FH OÖ, LH Thomas Stelzer und LH-Stv. und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl präsentierten das Innovationszentrum Alpha Retail Network.

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