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Es muss auch in die Energieinfrastruktur investiert werden

Die Sparte Industrie der WKO Oberösterreich steht dem geplanten Ökostromausbau grundsätzlich positiv gegenüber und bekennt sich zu den äußerst ambitionierten klima- und energiepolitischen Zielen.

PV
© AdobeStock

Eine wesentliche Rolle bei der Erreichung der Klima- und Energieziele wird die Photovoltaik (PV) spielen. „Wir begrüßen den Ausbau der Photovoltaik in Oberösterreich. Dies steht auch im Einklang mit dem Bestreben vieler heimischer Industriebetriebe, denn ein ‚grüner Strommix‘ und die Reduktion von Treibhausgasemissionen durch die Dekarbonisierung der Energieversorgung kann im internationalen Vergleich ein Wettbewerbsvorteil sein“, so Erich Frommwald, Obmann der Sparte Industrie der WKO Oberösterreich.

Neben den vielen Flächen auf Hallen würden sich bestehende Parkflächen bei Industriebetrieben für die Nutzung von Photovoltaikanlagen eigenen. „Studien bekräftigen aber, dass die Potenziale von PV-Anlagen an Dach- und Fassadenflächen nicht ausreichen werden, um die Ausbauziele zu erreichen. Es ist daher erforderlich, dass neben den Flächen an Gebäuden auch Flächen mit Vorbelastung – z.B. Abbaustätten – und geringer ökologischer Bedeutung in der OÖ-PV-Strategie berücksichtigt werden. Um den ambitionierten Ökostromausbau bestmöglich zu unterstützen, müssen kluge und praktikable Anreize geschaffen werden, jedoch sollte dies zu keinem Zwang führen“, vermerkt Frommwald.

Energieinfrastruktur stärken

Der geplante PV-Ausbau stellt die Strominfrastruktur vor massive Herausforderungen. Das bestehende System ist nicht in der Lage, den neuen Anforderungen gerecht zu werden. „Kluge Anreize für systemdienliche, hocheffiziente Anlagen, ein beschleunigter strukturierter Netzausbau – Leitungsinfrastruktur, Speicher usw. – und die Vorhaltung entsprechender Back-up-Kapazitäten sind dafür die relevanten Eckpfeiler, damit wir die Transformation in Richtung erneuerbarer Energien bestmöglich und sicher vorantreiben können“, so Ernst Spitzbart, Energiesprecher der Sparte Industrie der WKO Oberösterreich. Immer mehr Verbraucher tendieren dazu, einen möglichst hohen Anteil ihres Energieverbrauches durch Photovoltaikanlagen selbst zu decken.

„Zunehmend führt die Einspeisung von dezentralen Erzeugungsanlagen zur maximalen Auslastung der Verteilnetze und verursacht aufgrund der kaum prognostizierbaren Einspeisung hohe Aufwendungen an Ausgleichsmaßnahmen im Verteilnetz. Dies bedeutet letztendlich hohe Kosten, die von allen Stromendkunden bezahlt werden müssen. Daher ist ein besonderes Augenmerk auf die lokale Verwendung der mittels Photovoltaik erzeugten Energie zu legen“, so Spitzbart.

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