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Gewinnabschöpfung wieder nur Symptombekämpfung

Der EU-Kompromiss zur Gewinnabschöpfung geht wieder den Weg der Umverteilung, anstatt die Ursachen wirksam zu bekämpfen, kritisiert WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer den Beschluss beim Treffen der EU-Energieminister.

Geld
© AdobeStock
Angesichts des enormen Drucks, den viele Betriebe derzeit bei den Energiekosten ausgesetzt sind, ist die heutige Einigung auf eine Gewinnabschöpfung in Brüssel wieder nur eine Symptombekämp-fung, die regional sehr unterschiedlich wirken wird und daher – neben dem Aspekt des Investitionsschutzes – auch  aus Wettbewerbsgründen problematisch ist. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer plädiert daher weiter für eine Senkung der Energiepreise durch die Änderung des Preisberechnungsmodells nach dem WKOÖ-Modell „Cost+“ und eine Entlastung bei den Energiesteuern. 

Als brandgefährlich sieht Hummer die Überlegungen, russisches Erdgas mit einem Import-Höchstpreis zu deckeln. Mit einer derartigen Maßnahme sei die Versorgungssicherheit in höchstem Maß gefährdet, weil damit die Lieferungen von Russland nach Europa quasi durch energiepolitische Maßnahmen sanktioniert werden. Das kann für einen gasintensiven Wirtschaftsstandort wie Oberösterreich fatal werden, stärkt Hummer unseren Verhandlern in Brüssel, die sich gegen diese Maßnahme ausgesprochen haben, den Rücken. Vielmehr soll die EU-Kommission eine Entkoppelung des Strom- und Gaspreises auf den Weg bringen, bevor es für manche Produktionen zu spät ist.

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