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Überdurchschnittliches Wachstum durch Boom in der Photovoltaik

Anfang der 90er Jahre setzt Fronius erstmals auf das Zukunftsthema Sonnenenergie. Damals noch belächelt, hat sich gerade dieser Geschäftsbereich bis heute zum größten Standbein des Familienunternehmens entwickelt.

Fertigung  von Wechselrichtern bei Fronius in Sattledt.
© Fronius Fertigung von Wechselrichtern bei Fronius in Sattledt.

Fronius wurde 1945 gegründet, ab 1950 begann man neben der Batterieladetechnik den Schweißtechnik-Zweig aufzubauen, mit dem Fronius lange Zeit assoziiert wurde. Ab den 60er Jahren feierte das Unternehmen damit erste größere Erfolge, die 1981 mit der Einführung eines noch nie dagewesenen Schweißgeräts in einem Meilenstein gipfeln. „Wir sind uns allerdings mehr und mehr wie Stromräuber vorgekommen“, erinnert sich Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß. „Man muss sich vorstellen, dass die Schweißtechnik zur damaligen Zeit Unmengen an Energie benötigt hat. Wir wollten einen Teil dieses Stroms wieder ‚zurückliefern‘ und haben erste Versuche mit Photovoltaik-Modulen gestartet. Es war die Geburtsstunde der Business Unit Solar Energy.“

Erfolg lange nicht absehbar

Der jetzige Erfolg war aber lange Zeit nicht absehbar, wie Engelbrechtsmüller-Strauß weiter ausführt: „Wir sind in der Anfangsphase häufig als die grünen Spinner dargestellt worden und hatten große Schwierigkeiten unsere Geräte am Markt unterzubringen. Man muss sich vorstellen, dass wir damals pro Woche nur rund ein bis zwei Wechselrichter gefertigt haben.“ Heute trägt der Geschäftsbereich Solar Energy 53 Prozent zum Umsatz von fast einer Mrd. Euro bei.

Global sind bereits 3,4 Mio. Wechselrichter von Fronius in Betrieb. Diese erzeugen jährlich 35,1 TWh saubere Sonnenenergie. Das entspricht der Energie aus 33 Donaukraftwerken. „Wir bereiten uns strategisch auf das große Wachstum in Europa vor und investieren massiv“, so Martin Hackl, Marketing- und Vertriebsleiter der Solar Energy. Allein heuer investiert Fronius 187 Mio. Euro. Am Fertigungs- und Logistikstandort Sattledt wird die Nutzfläche von derzeit 41.000 bis Ende Juli um weitere 28.000 m² ergänzt. Zudem bietet ein vollautomatisiertes Hochregallager künftig Platz für 7000 Paletten und 12.500 Kleinteile-Behälter. Eine Eisspeicher-Anlage nutzt die Kristallisationsenergie gefrierenden Wassers zum Heizen und Kühlen der Gebäude.

6100 Mitarbeiter beschäftigt Fronius weltweit, fast 2000 weitere sollen heuer und 2023 österreichweit – trotz des Fachkräftemangels – dazukommen.  

www.fronius.com

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