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Nicht bremsen lassen

Der Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel ist für viele Betriebe zum Problem geworden. Sie lassen Umsätze liegen, weil sie Liefertermine nicht einhalten oder Aufträge gar nicht annehmen können. Die Wirtschaft wird gebremst.

Fachkräfte
© AdobeStock.com

Unternehmen verpassen Zukunftschancen, weil das Personal fehlt, um innovativ zu sein und zukunftstaugliche Produkte zu entwickeln. Das zeigt auch das WKO Fachkräfteradar, das das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) im Vorjahr durchführte: Demnach haben der Fachkräftemangel bzw. Arbeitskräftemangel bereits bei 60 Prozent zu Umsatzeinbußen geführt und jedes zweite befragte Unternehmen sieht seine Innovationstätigkeit eingeschränkt.

Das hat Folgen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Österreichs. Diese Folgen hat die TwinEconomics GmbH im Auftrag der WKÖ untersucht. Das Ergebnis: Der Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel kostet uns 2,5 Mrd. Euro im Jahr. Das entspricht einem BIP-Wachstum von 0,69 Prozent, das nicht realisiert werden kann.

Weniger Steuern und Abgaben

Der nicht gedeckte Fachkräftebedarf kostet allerdings nicht nur Wachstum. Dem Staat entgehen auch Steuern und Abgaben. Würde man die Lücke schließen und den gesamten Bedarf der 162.000 Fachkräfte abdecken, hätte das laut Studie einen steuerlichen Effekt von 967 Mio. Euro. Zusätzlich wäre das Vorhandensein von genügend Fachkräften ein wichtiges Signal an Investoren.

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